Die Prozesse bestimmen die Leistungsparameter der SOA und die damit verbundene Orchestrierung der verwendeten Services. BPM und SOA ergänzen einander dabei. Auf einer klaren Unternehmensarchitektur werden die Geschäftsprozesse flexibel und in hoher Qualität in der IT umgesetzt und gesteuert. Wo bisher standardisierte Prozesse einer Standardsoftware genutzt wurden, können Prozesse nun wesentlich flexibler gestaltet und somit enger an der Unternehmensstrategie ausgerichtet werden.
Viele Unternehmen stehen zurzeit vor der Herausforderung, sich mit dem Thema einer Service Orientierter Architektur auseinanderzusetzen: Welche Methoden bzw. Vorgehen sind zu verwenden, um einerseits die richtigen technischen Weichen zu stellen, aber auch sicherzustellen, dass ein richtiger Mehrwert für die Unternehmensprozesse durch die Nutzung von Services sichergestellt ist?
"Mit dem Essen kommt der Gusto"
Diese Herausforderung anzunehmen ist sicherlich auch ein Zeichen von Innovation in modernen Unternehmen. Grundlegende Auswirkungen bei dem Einsatz von Services in einer neuen Architektur und diese als "Appetizer" zu kosten, gibt es jedoch jetzt schon als Vorgehen und Methode.
Im Sinne der Enterprise SOA von SAP wird diese mittels einer Roadmap von der "Vorspeise bis zum Hauptgang" im kombinierten Dienstleistungspaket von IDS Scheer und SAP serviert. Hier wird definitiv ein echter Business Case im Unternehmen herangezogen und innerhalb der Roadmap-Phasen abgearbeitet. Sollte dem Unternehmen das Ergebnis der Vorspeise munden, so kann dies jederzeit vom Hauptgang bis zur Nachspeise ausgeweitet werden. Der wichtigste Faktor ist jedoch auf die "gesunde Ernährung" sprich "die Kosten/Nutzenbetrachtung" zu achten aber auch, dass es ein "individuell" abgestimmtes Menü ist.
Das Rezept der Vorspeise wird in der "Enterprise SOA Roadmap powered by ARIS Platform" als Vorgehen im gemeinsamen Paket mit Content und Prozessmodell angerichtet.
Letztendlich hat man nach der Roadmap einen Überblick, wie zukünftig die Speisepläne aussehen müssen, welche Zutaten, Hilfsmittel und Garzeiten benötigt werden - um ein Gericht zu kochen, welches fit und gesund hält und immer wieder schmeckt.




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8/2011
7/2011


Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 