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FH Hagenberg | Sun

Gesunde Strukturen

Seit gut 12 Jahren bietet die FH Hagenberg nahe Linz Studien im Bereich der IT an, derzeit für etwa 1.100 Studierende. Gemeinsam mit IT-Unternehmen und Universitäts-Instituten bildet sie den Softwarepark Hagenberg. Im Studiengang Software Engineering wird mit Unterstützung von Sun intensiv an Lösungen speziell für den Gesundheitsbereich gearbeitet.

Seit gut 12 Jahren bietet die FH Hagenberg nahe Linz Studiengänge im Bereich der IT an, derzeit für etwa 1.100 Studierende.

"Vor etwa einem Jahr führten wir erstmals Gespräche über ein Kompetenz-Zentrum im Bereich der Medizin-IT", erläutert Prof. (FH) Dr. Stefan Hinterholzer vom Studiengang Software Engineering. Es galt dabei, das Wissen aus dem Bereich "IT-Systeme des Gesundheitswesens" mit dem aus dem Fach "Business Software" zu verbinden.

Medizininformatik lässt sich in Hagenberg nämlich als umfassender Vertiefungszweig des Studiengangs Software Engineering studieren. Die Absolventen sind Software-Ingenieure, die neben dem Verständnis medizinisch-technischer Grundlagen drei wesentliche Kerngebiete der Medizininformatik intensiv und praktisch kennen gelernt haben: Bildgebende Diagnosesysteme, medizinisch-technische Softwaresysteme ("virtuelle Chirurgie") und medizinische Informations- und Wissenssysteme.

Prof. (FH) Dipl.-Ing. Dr. Herwig Mayr, Studiengangs-Koordinator „Software Engineering für Medizin“ an der FH Hagenberg: „Gerade in den Krankenanstalten sehen wir heute das dringende Bedürfnis danach, die IT-Systeme zu integrieren und damit den Betrieb effizienter und kostengünstiger zu gestalten.“

Kooperationspartner des neuen Kompetenz-Zentrums sind die Unternehmen Sun (Hard- und Software + Bereitstellung von Experten) und die Welser Firma X-Tention, hervorgegangen aus der IT-Abteilung des Klinikums Wels. "Wir wollen mit unserer Studentengruppe im Rahmen dieser Kooperation zunächst mögliche Projekt-Szenarien erarbeiten und sie dann über die nächsten eineinhalb Jahre zu herzeigbaren Fallbeispielen weiter entwickeln", so Hinterholzer. Dabei sei man auf die Bereitschaft der Kooperationspartner angewiesen, die nötige Infrastruktur bereit zu stellen sowie durch Experten den Studierenden Wissen zu vermitteln. Letztlich sollen die Krankenhäuser durch Vorher-Nacher-Rechnungen in den Projekten von den Vorteilen der Umstellungen überzeugt werden und diese dann auch umsetzen. "Gerade in den Krankenanstalten sehen wir heute das dringende Bedürfnis danach, die IT-Systeme zu integrieren und damit den Betrieb effizienter und kostengünstiger zu gestalten", so Prof. (FH) Dipl.-Ing. Dr. Herwig Mayr, Koordinator des Vertiefungsmoduls "Medizininformatik". Denn nicht nur in der Wirtschaft, sondern besonders auch in der komplexen IT-Umgebung von Krankenhäusern sind Ansätze wie EAI (Enterprise Application Integration) oder der daraus hervorgegangene SOA-Ansatz (Service Oriented Architecture) inzwischen wichtige Strategien, um den Betrieb flexibel und effizient zu gestalten.

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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