Das Unternehmen nutzt die branchenspezifischen Funktionen der Unternehmensanwendung mySAP ERP für seine Kerngeschäftsprozesse, integriert vorhandene Altsysteme über die SAP-NetWeaver-Plattform und eliminiert redundante Dateneingaben. Die Lösung soll den täglichen Datenaustausch mit rund 20.000 Lieferanten steuern.
FIAT hat sich für den Einsatz von SAP for Automotive entschieden, um die Neuorganisation und Optimierung aller Kernprozesse und deren Ausrichtung an die strategischen Vorgaben der Fiat-Gruppe zu unterstützen. "Die SAP-Lösung ist ein zentraler Baustein in der Neuausrichtung unseres Unternehmens", erklärt Vincenzo Giannelli, CIO bei Fiat Auto. "Schon die erste Phase der Einführung hat die Steuerung unserer Finanz- und Beschaffungsprozesse signifikant verbessert. Zudem ermöglicht uns die SAP-Branchenlösung, weltweit durchgängige, standardisierte Geschäftsprozesse umzusetzen."
Einheitliche Beschaffungsprozesse
Den ersten Meilenstein erreichte das Unternehmen im Januar 2006 mit der weltweiten Einführung von mySAP ERP und mySAP Supplier Relationship Management (mySAP SRM). Die integrierten Lösungen unterstützen die italienischen Produktionsstandorte des Herstellers bei dem zentralen Management aller Workflows im Finanz- und Rechnungswesen. Zudem wird die Beschaffung sowie die Verwaltung von Bestellungen, Verträgen und Betriebsmitteln optimiert.
Die SAP-Lösung wurde in bislang sieben eigenständigen Unternehmensorganisationen und sechs Produktionsstätten in Italien eingeführt. Insgesamt arbeiten schon über 5.000 Nutzer mit SAP. Der italienische Konzern plant, sämtliche vorhandene IT- und Kommunikationssysteme miteinander zu verbinden, um nahtlose, integrierte Fertigungs- und Verwaltungsprozesse zu erhalten. Die SAP-NetWeaver-Plattform fungiert dabei als Schnittstelle zwischen den SAP-Anwendungen und den Softwaresystemen für Produktentwicklung und Fertigung. Nach Abschluss der Implementierung werden die ERP- und die SRM-Lösung täglich über 500.000 Datensätze mit den 20.000 FIAT-Hauptlieferanten austauschen.
"FIAT verfolgt nicht nur eine tief greifende Neuausrichtung seiner Unternehmensgruppe in Europa, sondern positioniert sich als globaler Automobilhersteller mit umfassenden Design- und Produktinnovationen", erläutert Günter Lasser, Head of the Automotive Industry Business Unit bei SAP. "Mit den industriespezifischen Funktionen von SAP for Automotive optimiert der Hersteller seine Finanz- und Beschaffungsprozesse, und der strategische Einsatz von SAP NetWeaver sorgt für eine nahtlose Integration vorhandener Altsysteme und damit für einen Schutz der bisherigen Investitionen."



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8/2011
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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 