Ziele der neuen Eigentümer sind eine CEE-Expansion, die Erweiterung der JET Software und eine Aufstockung der Vertriebsaktivitäten. 2010 soll die Data Systems unter den fünf größten österreichischen Systemhäusern rangieren. Für bestehende Kunden setzt man auf Kontinuität: Alle Geschäftsbereiche der DSA - Software, Services und IT-Infrastruktur - bleiben als gleichwertige Standbeine des Unternehmens erhalten.
Mit Jon Martinsen, 42, Markus Berndt, 39, und Richard Dippelreither, 43, wird ein junges Team die Firmengründer nach zwölf erfolgreichen Jahren ablösen. Auch personell gibt es einen sanften Übergang. Ulrich Gilhofer und Peter Steinsberg stehen auch in Zukunft in Consultingfunktion zur Verfügung, Vertriebsleiter DI Gottfried Sima wird weiterhin operativ tätig sein.
"Die Data Systems Austria hat eine gesunde wirtschaftliche Basis, eine wertvolle Kunden- und Mitarbeiter-Struktur und attraktive Produkte und Services", begründet Jon Martinsen, neuer Vorstandsvorsitzender, das Investment. "Mit ihrer JET Software ist die DSA in vielen Branchensegmenten, bei ERP-Lösungen und im Bereich Dokumentenmanagement, hervorragend unterwegs."
Der bisherige Vorstandsvorsitzender Ulrich Gilhofer zieht sich gemeinsam mit Peter Steinsberg in den Ruhestand zurück: "Ich freue mich, Nachfolger für die Data Systems Austria gefunden zu haben, denen Bewährtes im Sinne der Kunden ein besonders großes Anliegen ist", so Gilhofer. "Die Kontinuität in Software-Entwicklung und -Betreuung ist sichergestellt."
Das vergangene Geschäftsjahr der Data Systems Austria (Ende 30.6.06) brachte einen Umsatzanstieg um rund 9% von 29,1 Mio. Euro auf 31,6 Mio. Euro. Der Gewinn liegt im gleichen Zeitraum bei 459.000 € und damit um 33% über dem Vorjahr. Die Umsätze teilen sich in etwa in gleichen Teilen auf die Bereiche Software & Services und Hardware auf. Der Mitarbeiterstand beträgt rund 210 Angestellte.




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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 