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Server-Virtualisierung: Hype oder Langzeitlösung?

Bacher Systems propagieren in einer neuen Initiative Server-Virtualisierung als nachhaltige Lösung zur Flexibilisierung und Stabilisierung von IT-Infrastrukturen. Nach eingehenden Recherchen und Tests, so wird versichert, wählte man als Lösungspartner einen alten Hasen im Fashion-Business Virtualisierung: VMware mit der Software ESX.

Bild: Bacher Systems

Die deutlich flexiblere Administration sei der Hauptgrund für den stark anwachsenden Einsatz virtueller Server in Rechenzentren, glaubt Ernst Stippl, Leiter Infrastruktur-Consulting bei Bacher Systems. "Auf der IT-Infrastruktur lastet ein hoher Kostendruck. Die Serverbetreuung wird immer aufwändiger, die Serverauslastung ist in der Regel sehr niedrig, wichtige Applikationen laufen nicht selten auf veralteten Plattformen. Oft entstehen auch schnell und unvorhergesehen neue Anforderungen. Die daraus resultierenden Hardware-Beschaffungsvorgänge sind meist wenig flexibel", so Stippl. Die Lösung all dieser Probleme sieht er in der Virtualisierung der Serverlandschaft. Der derzeitige Virtualiserungs-Hype scheint ihm Recht zu geben. 2006 ist der Markt mit neuen Virtualisierungslösungen regelrecht überflutet worden.

„Der Nutzen und die technologische Entwicklung machen Virtualisierung zu einer erfolgreichen Langzeitlösung für IT-Infrastrukturen.“ - Ernst Stippl, Leiter Infrastruktur- Consulting bei Bacher Systems

Virtuelle Server bieten ihren Applikationen oder Diensten virtuelle Umgebungen, die sich zwar wie physische Server verhalten, aber an keine fix vorgegebene Hardware gebunden sind. Betriebssystem und Applikationen werden von der physikalischen Hardware separiert. Mehrere virtuelle Maschinen können sich die gleiche Hardware teilen. "Virtualisierung bedeutet, eine bestimmte Hardwarekomponente durch einen Software-Layer möglichst transparent verfügbar zu machen - entweder durch das Vorspiegeln einer höheren Anzahl von Komponenten oder durch das Vorspiegeln einer großen Komponente. Kombiniert man beide Spielarten, dann spricht man von einer ‚virtuellen Infrastruktur'", erklärt Stippl. Ziele seien die bessere Ausnutzung der Hardware und ein besserer Schutz vor Abstürzen.

Die bessere Auslastbarkeit der Hardware sieht Stippl als ein schlagendes Argument für Server-Virtualisierung. Denn um entsprechende Reserven für Auslastungsspitzen verfügbar zu halten, könne ein physischer Server im Durchschnitt nur innerhalb von 20 bis 40 Prozent seiner tatsächlichen Kapazität betrieben werden. Das sei aus betriebswirtschaftlicher Sicht eine fürchterliche Verschwendung.

Service ohne Downtime

Die von Bacher Systems empfohlene Lösung auf Basis von VMware-Produkten bringe laut Stippl eine Reihe von Vorteilen mit sich, die sich aus der hervorragenden Kapselung der virtuellen Maschinen ergäben. Jeder virtuelle Server sei im Grunde nur mehr ein bestimmter Speicherzustand, der beliebig kopiert und transportiert werden könne. Wo genau auf der physischen Hardware die Bits und Bytes lägen, spiele keine Rolle mehr.

"Mit der V-Motion-Technologie kann eine virtuelle Maschine im laufenden Betrieb auf jede beliebige Hardware verschoben werden. Einzige Voraussetzung ist ein gemeinsames Storage. Damit wird es zum Beispiel auch möglich, einen der physischen Server komplett zu leeren und Servicearbeiten durchzuführen. Damit gibt es keine Downtime mehr, und die Terminplanung im Rechenzentrum ist wesentlich vereinfacht", betont Stippl.

Das Fazit des Infrastruktur-Experten: Server-Virtualisierung sei mehr als ein Hype. Sie bringe höhere Verfügbarkeit, bessere Flexibilität und nicht zuletzt Kostenvorteile. Denn weniger physikalische Server würden auch weniger LAN-Ports, SAN-Anschlüsse, Platz, Strom und Betreuung brauchen. "Der Nutzen und die technologische Entwicklung machen Virtualisierung zu einer erfolgreichen Langzeitlösung für IT-Infrastrukturen", ist Stippl überzeugt.

www.bacher.at

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Dunja Koelwel

Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. ..mehr..

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