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Netz & Telekom

R&M

10 Gigabit Ethernet über bestehende Kat.6-Verkabelungen

Maximale Bandbreite ohne Zusatzinvestitionen und ohne neuen Standard? Das Schweizer Unternehmen R&M bietet 10 Gigabit Ethernet über Kat.6-Verkabelung.

Stefan J. Krumböck, General Manager R&M Austria: „10 Gigabit Ethernet ist auch mit Kat.6-Modulen kein Problem - wenn die Qualität stimmt.“

Über die Notwendigkeit hoher Bandbreiten herrscht Einigkeit, bei den dafür nötigen technischen Voraussetzungen scheiden sich jedoch die Geister. Teilweise wird die Meinung vertreten, dass Bandbreiten von 10 Gigabit über Ethernet nur basierend auf neuen Standards (Kat.6a, Kat.7) und mit neuer Hardware möglich wären. Fünf aktuelle Zertifikate des dänischen Testlabors 3P für unterschiedliche Channel-Konfigurationen bestätigen jetzt R&M die Leistungsfähigkeit seiner seit Jahren installierten Kat.6-Netzwerke für 10 Gigabit Ethernet.

Schirmung als Qualitätsgarant

Rund 3,5 Millionen Kat.6-Übertragungsstrecken (Channels) seines Sortiments "Star Real10", das sich laut den Messungen für 10 Gigabit Ethernet eignet, hat R&M bereits installiert. Es handelt sich dabei um zwei unterschiedliche Lösungen auf Basis von Twisted-Pair-Kupferverkabelung mit RJ45/Kat.6-Anschlüssen. Sie erfüllen laut Herstellerangaben alle Anforderungen des kürzlich ratifizierten Standards IEEE 802.3 und bieten bei wichtigen Parametern sehr hohe Reserven. Stefan Krumböck, General Manager bei R&M Austria, erklärt dies mit den hohen Qualitätsanforderungen in der R&M-Produktion: "Die Kapazitäten unserer für Kat.6 zertifizierten Module liegen weit über dem Standard. Das liegt vor allem an der qualitativ hochwertigen Bauweise der Module, die ausnahmslos in der Schweiz hergestellt werden."

R&M war immer schon ein Verfechter geschirmter Lösungen, was sich heute durch die stark gestiegenen Bandbreiten als Wettbewerbsvorteil erweist. Robert Grischany, Prokurist bei R&M Austria, betont die Wichtigkeit von Schirmungen für 10 Gigabit Ethernet über Kat.6: "Von gänzlich ungeschirmten Lösungen ist bei so hohen Bandbreiten ganz klar abzuraten, da sie aufgrund der hohen Frequenzen sehr anfällig für Störungen durch Übersprechen sind. Um aber unterschiedlichen Anforderungen am Markt zu entsprechen, haben wir zusätzlich zur klassischen, geschirmten Variante die WARP-Technologie eingeführt." Der Begriff WARP steht für Wave Reduction Patterns. Dieses System ersetzt eine echte Schirmung durch voneinander isolierte, kurze Foliensegmente und erzielt dadurch annähernd die gleiche Wirkung wie vollständig geschirmte Lösungen.

www.rdm.at

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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. ..mehr..

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