Der Wirtschaftsfaktor Information bestimmt zunehmend den Geschäftserfolg vieler Firmen. Aus diesem Grund raten Experten Unternehmen, ihre IT-Securitystrategie intensiv zu überprüfen und zu professionalisieren. Der Grund: Die Bedrohungen sind mannigfaltig geworden. Produktivitätsverluste durch Spam-Zusendungen, System- und Produktionsausfälle durch Viren und Würmer, Diebstahl von Unternehmens-Know-how oder Kundendaten durch Spy-Software oder fehlende Richtlinien im Umgang der Mitarbeiter mit Daten und mobilen Endgeräten. "Durch mangelnde IT-Security hervorgerufene Ausfallzeiten können Umsatzverluste in Milliardenhöhen und Einbußen in der Kundenzufriedenheit bedeuten", warnt Dir. Wilfried Pruschak, Geschäftsführer Raiffeisen Informatik.
Trend zur Professionalisierung
Geld und Ausstattung lösen das IT-Sicherheitsproblem nur zum Teil. Fehlende Ressourcen und mangelndes Know-how über die richtigen Ansätze und Methoden stellen eine größere Gefahr dar. "Diese Aufgabenstellung kann heute nicht mehr von einem alleine gelöst werden, da die Attacken ja auch nicht mehr nur von einer Quelle kommen", meint Dir. Wilfried Pruschak. Trotzdem wird das Thema Sicherheit oft erst im Anlassfall wahrgenommen - wenn es zu spät ist. Das ist jedoch zu kurz gedacht. Bei Sicherheitsverletzungen droht nicht nur ein finanzielles Problem, IT-Security ist für alle Unternehmen und ihre Partner auch ein rechtliches Thema. Und spätestens seit Basel II sind die operationellen Risiken eng mit entsprechenden Sicherheitskonzepten verknüpft.
Die IT-Infrastruktur im eigenen Haus zu belassen, beruht daher oftmals auf Überlegungen, die den tatsächlichen Aufwand und die versteckten Kosten nicht berücksichtigen. "Damit Sicherheitssysteme durchgehend hochverfügbar sind, müssen Unternehmen einen zeitlichen und budgetären Aufwand leisten, dem viele oft nicht gewachsen sind", sieht Dir. Wilfried Pruschak die Auslagerung von IT-Sicherheitsdienstleistungen an Full-Service-Partner wie Raiffeisen Informatik groß im Kommen. "Die Unternehmen brauchen eine IT mit Sicherheitsgurten, ähnlich wie in der Automobilbranche. Dort sind Produkte ohne Sicherheit nicht mehr verkaufbar."
Neue Partnerschaften
Die IT-Sicherheit ist zum zentralen Lebensnerv von Unternehmen geworden. Die Gründe für die Auslagerung dieses Themenspektrums an Experten sind nahe liegend: Know-how-Träger wie Raiffeisen Informatik beschäftigen sich vorrangig mit Securitykonzepten und der Vermeidung von Sicherheitslücken. Im Rechenzentrum des IT-Dienstleisters etwa werden täglich 5,5 Millionen E-Mails überprüft und verarbeitet - 1,5 Millionen davon sind Spam, 300.000 mit Viren verseucht. Und: Die Kosten für ein eigenes, wirkungsvolles Sicherheitskonzept belasten die IT-Budgets und bremsen Innovationen.
Für Raiffeisen Informatik ist die IT-Sicherheit kein festes Produkt sondern ein Prozess, der kompetente Partner erfordert. Raiffeisen Informatik sorgt in seinen Hochsicherheitszentren nicht nur für die technische Verfügbarkeit der Unternehmens-IT, sondern bietet auch gesamtheitliches Informationssicherheitsmanagement. Wissen Sie, wie viel Ihrem Unternehmen ein IT-Ausfall kostet?
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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 