Bei Microsoft sieht man ebenfalls diesen Trend, aber es gibt Unterschiede. Notebooks gegenüber ist das Sicherheitsbewusstsein schon viel ausgeprägter als bei Smartphones. Dabei kann auch ein SmartPhone viele vertrauliche Daten beinhalten wie E-Mails, Kundenkontakte und dergleichen. Microsoft hat deshalb in Windows Mobile 5.0 einen besonderen Fokus auf verstärkte Sicherheitsfunktionen gelegt. Damit soll der Schaden möglichst begrenzt werden, falls beispielsweise ein Gerät verloren geht oder gestohlen wird. Mit der Enterprise-Version von Windows Vista werden Unternehmen außerdem die Möglichkeit haben, auf Notebooks die Festplattenverschlüsselung "Bitlocker" einzusetzen.
Es gibt aktuelle Studien, die zum Schluss kommen, dass in den Chefetagen zu knappe Budgets für IT-Security genehmigt werden.
Das halte ich für zu kurz gegriffen, wenn man Sicherheit nur zu einer Frage des Budgets macht. Auch herkömmliche Produkte bieten bereits sehr viele Möglichkeiten, die aber zum Teil nicht genutzt werden. Hier sind auch wir von Microsoft gefordert, um die bereits vorhandenen Möglichkeiten den IT-Abteilungen noch besser zu kommunizieren.
Welche Hilfestellungen, die über die Produktseite hinausgehen, bietet Microsoft Unternehmen an?
Microsoft bietet zum Beispiel einen umfassenden Security Check zusammen mit Microsoft Certified Partnern an. Der Check bietet eine gezielte Einschätzung durch einen ausgebildeten externen Berater, der auch konkrete Maßnahmen vorschlägt inklusive einer Risikobewertung. Bis Ende 2006 übernimmt Microsoft den Großteil der Kosten, das Unternehmen muss lediglich Selbstkosten in der Höhe von 100 Euro tragen.
Welche Strategie steht hinter Microsoft Forefront?
Sicherheit ist heute ein integratives Thema. Die Kunden wollen möglichst viel aus einer Hand. Der heutige Markt für Sicherheitsprodukte ist sehr komplex und fragmentiert. Er bietet Unternehmen eine schlechte Interoperabilität und separate Verwaltungskonsolen für jedes Produkt. Außerdem gibt es einen Mangel an einheitlichem Reporting und der Analyse von Ereignissen. Microsoft Forefront bietet hier eine Alternative. Es handelt sich um eine umfassende Familie von Sicherheitsprodukten für Unternehmen. Diese Produkte bieten besseren Schutz und größere Kontrolle, da sie sich in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren und eine einfachere Bereitstellung, Verwaltung und Analyse möglich machen.
Weitere Informationen zum Microsoft Security Check unter www.microsoft.com/austria/securityonboard




1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 