"Wir waren beim Aufbau der Messe ITnT in Wien sehr aktiv mit dabei, nächstes Jahr gehen wir aber eigene Wege", so die Österreich-Chefin. Da die Bundesländer-Aktivitäten der Messe nicht sehr erfolgreich waren, man aber gut die Hälfte der Kunden in den Bundesländern habe, wolle man nun mit eigenen lokalen Veranstaltungen alle Kunden gleich erreichen.
Die drei Hauptthemen für das nächste Jahr sind Unified Communications ("Da kommen wir her"), Mobilität und Sicherheit. Daneben wird die laufende Schulung und Fortbildung der etwa 330 Mitarbeiter vor allem in der neu gegründeten "Service- + Verkaufs-Akademie" ausgebaut. Im Bereich der Mobilität sei zwar das Interesse groß, aber letztlich die Integration in die Unternehmens-IT meist schwierig. Bei der Sicherheit gehe es um verstärkte Wahrnehmung in den Unternehmen (Stichwort: Regelmäßiger Kennwort-Wechsel) und im öffentlichen Sektor (Trainings).
"Wir arbeiten bei den Veranstaltungen mit Partnern für gewisse Schwerpunkte und Workshops zusammen, betonen aber gleichzeitig unsere Unabhängigkeit im Bezug auf die Hersteller", unterstreicht Schramböck. Erneuert wurde auch der Demonstrations-Raum in Wien, daneben ist man auf den Hersteller-Messen (etwa von Alcatel oder Cisco) präsent. "Wir stehen für umfassende Dienstleistung von der Beratung bis zur Umsetzung und das lässt sich im kleinen Rahmen am besten vermitteln!"
Managed Services
Kürzlich übernahm Mag.(FH) Andreas Haberlehner die neu geschaffene Funktion des Bereichsleiters Operational Service Management. "Eine seiner Hauptaufgaben wird sein, den Bereich Managed Services als eines der strategisch wichtigen Kerngeschäftsfelder auszubauen", so Schramböck. Das modular aufgebaute Managed Services Portfolio umfasst alle Dienstleistungen, die für den Betrieb von Sprach- (IP Communications, traditionelle Sprach-Lösungen, Contact Center) und Datennetzwerkinfrastruktur sowie zum Schutz der IKT-Infrastruktur (Business Protection) erforderlich sind. "Unsere Zielgruppe ist der Mittelstand, der immer wieder neue Dienste für sein Geschäft benötigt und dabei überschaubare Kostenstrukturen sucht."
Innerhalb der NextiraOne-Gruppe komme es nun zur besseren Abstimmung bei Großkunden: "Die TOP500-Unternehmen in Europa benötigen von uns "Formel-1-Betreuung", davon können aber unsere lokalen Mittelstands-Kunden profitieren", so Schramböck. Innerhalb der Gruppe habe Österreich wegen Markanteil, Umsatz, Ergebnis und Lösungs-Kompetenz ("Das Gesundheits-Kompetenzzentrum liegt in Österreich") eine Position unter den Top5: "Das wollen wir ausbauen und festigen!"




1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 