"Die Welt der Servicelieferanten ist extrem fragmentiert", skizziert Martin Bittner, CEO der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, das Marktumfeld. In Westeuropa teilen sich die zehn größten Servicelieferanten, unter ihnen IBM, T-Systems, EDS, Accenture und HP, ein Drittel des Gesamtmarktes. Die restlichen 65 Prozent teilen sich Dutzende Anbieter, viele von ihnen spielen bloß eine regionale Rolle. Die Servicekunden auf der anderen Seite müssen daher hohe Kosten in Kauf nehmen, um alle involvierten Servicelieferanten in ihr Servicemanagement einzubinden.
Hier hat man bei SolveDirect angesetzt und ein Application Service Providing-Modell entwickelt. Der umständliche, über mehrere Ecken laufende Informationsaustausch in den Serviceabläufen soll dadurch ausgeschaltet werden. Über die SD.bridge als Datenclearingstelle und den SolveDirect ServiceDesk SD2 wurde eine zentrale Plattform für alle Servicepartner und Serviceabläufe geschaffen. Mit der neusten Entwicklung SD.cube sollen externe und interne Serviceprozesse noch besser miteinander verknüpft werden.
Seit 2001 haben bereits über 100 Unternehmen ihr Helpdesk Management mithilfe von SolveDirect automatisiert. Den Markt für Service Management Lösungen schätzt Bittner allein im deutschsprachigen Raum (D, A, CH) auf ein Volumen von 230 Mio. Euro. In ganz Europa liegt das Marktvolumen bei 700 Mio. Euro. Fünf Prozent von diesem Marktvolumen will SolveDirect mittelfristig erreichen. Schon im nächsten Jahr wird Solvedirect seinen Umsatz auf fünf Mio. Euro verdoppeln.



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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 