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Business Blogs

Neue Chancen für Unternehmen

Ob Weblogs wirklich die Revolution im Internet bedeuten, werden wir wohl erst in ein paar Jahren wissen. Fakt ist aber, dass sich die Zahl der Blogs rasant vermehrt. Immer häufiger sind es Unternehmen, die sich im Blogging versuchen. Mit Twoday Business bietet die Wiener New Media Knallgrau seit kurzem ein Produkt an, das auch kleinen Unternehmen einen raschen und billigen Zugang zur Blogosphäre ermöglicht.

Wer es schafft, Geschichten emotional rüberzubringen, hat beste Chancen, seine Zielgruppe auch wirklich anzusprechen und mit ihr zu kommunizieren. - Dieter Rappold, Gründer und Geschäftsführer der Knallgrau New Media Solutions GmbH

So richtig bekannt wurden Blogs das erste Mal während des Irak-Kriegs. Offizielle Nachrichten flossen nur spärlich und so waren es Blogger, die die Weltöffentlichkeit mit Informationen versorgten. Darüber hinaus haben Blogs noch einen weiteren Vorteil. Sie erlauben Reaktionen auf das Geschriebene und kommen daher einem gesteigerten Kommunikationsbedürfnis entgegen, das zum Beispiel der Irak-Krieg hervorgerufen hatte.

Nicht nur verschiedene Zeitungen wie etwa die ZEIT sehen hier mittlerweile die Chance, mit ihren Lesern zu kommunizieren. Auch die Wirtschaft hat erkannt, dass sie auf diese Weise an ihre Kunden heran und mit ihnen ins Gespräch kommt. So führt etwa Jonathan Schwartz, CEO von Sun Microsystems seit etwa zwei Jahren Jonathan's Blog (http://blogs.sun.com/jonathan) und verspricht seinen Lesern etwas, was sie vor allem von großen Unternehmen nicht immer gewöhnt sind: Zuzuhören.

Auch der PC-Hersteller Dell hat bei seiner Rückrufaktion von Laptop-Akkus vor wenigen Wochen voll auf die Kommunikation via Blog (www.direct2dell.com/) gesetzt. Kunden, aber auch die Journalisten bekamen auf diese Weise schnell und direkt die notwendigen Informationen, die Firma konnte dem drohenden Vertrauensverlust entgegentreten. Aus einem normalen Blog wird so ein Business oder Corporate Blog.

Aber Business Blogs sind nicht nur für große Unternehmen eine Möglichkeit, mit ihren Stakeholdern zu kommunizieren. Auch oder gerade für kleine oder mittelständische Unternehmen können Blogs ein ideales Kommunikationsinstrument sein. Egal ob es sich dabei um eine Modelagentur (www.modelwelt.ch/blog) oder eine Rechtsanwaltskanzlei (www.lawblog.de) handelt. Auch St. Anton am Arlberg setzt auf Blogging (http://stantonamarlberg.blogs.com), um mit seinen (zukünftigen) Besuchern zu kommunizieren.

Für Dieter Rappold, Gründer und Geschäftsführer der Knallgrau New Media Solutions GmbH, spielt die Größe der Unternehmen keine Rolle. "Schließlich arbeiten die Kleinen hier mit den gleichen Waffen. Am Ende macht immer der Content den Erfolg des Blogs aus." Ein Weblog ist schnell eingerichtet, schließlich handelt es sich dabei im Grunde um ein einfaches Content Management System. Webdesign-Kenntnisse sind dafür nicht notwendig. Auch die Bedienung ist sehr einfach. "So einfach, dass unsere Kunden das in der Regel ohne unsere Hilfe schaffen", berichtet Rappold von seinen Erfahrungen. Und über die verfügt er, hat sich seine Agentur doch seit mehreren Jahren auf Weblogs spezialisiert und vor drei Jahren mit www.twoday.net das erste kommerzielle Weblog Hosting Portal in Österreich gelauncht.

Ergänzt wurde dieses Portal nun durch Twoday Business (http://business.twoday.net), ein Angebot, dass sich mit speziellen Features an Unternehmen wendet. So lassen sich beispielsweise externe Quellen, die als RSS Feed zur Verfügung stehen, in das eigene Blog einbinden. Publish by Time ist für Unternehmen eine hilfreiche Funktion, die die Veröffentlichung eigener Beiträge zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt erlaubt. Umfangreiche Statistikfunktionen geben dem Unternehmen die Möglichkeit, Informationen über die Akzeptanz des Blogs zu erhalten.

Nicht nur die Zugriffszahlen erlauben Rückschlüsse auf die Akzeptanz, auch der Grad der Vernetzung ist ein wichtiger Hinweis, ob das eigene Weblog überhaupt wahrgenommen wird. "Ein Weblog ist immer das, was man daraus macht", antwortet Rappold auf die Frage nach der Qualität. "Weblogs sind Gespräche und für Gespräche muss man sich Zeit lassen", fügt er hinzu. Auch die Frage, was ich mit meinem Blog überhaupt für Ziele verfolge, sollte beantwortet sein, bevor es losgeht. Blogs lassen sich für PR-und Marketingaktivitäten oder die Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern nutzen. Unternehmen können Projekte über Blogs abwickeln, sie können sich aber auch über Themenblogs eine weithin sichtbare Kompetenz aufbauen und auf diese Weise neue Kunden gewinnen.

Im Unterschied zu den stets sachlich gehaltenen Presseaussendungen oder Informationen an die Aktionäre dominiert in Blogs der persönliche Ton. Im Idealfall kommentieren die Leser die einzelnen Beiträge und liefern dem Unternehmen auf diese Weise wertvolle Informationen. Wie sollen neue Produkte aussehen? Was ist den Kunden besonders wichtig? Was denken sie über das Unternehmen? Rückmeldungen, aus denen ein Unternehmen wertvolle Schlüsse für die eigene Arbeit ziehen kann.

Wer aber nur auf solche Informationen aus ist, wird wahrscheinlich enttäuscht werden, ist sich Rappold sicher. "Die Leser spüren, ob der Dialog ehrlich und offen geführt wird." Wichtig sind seiner Meinung nach Engagement und Leidenschaft. "Wer es schafft, Geschichten emotional rüberzubringen, hat beste Chancen, seine Zielgruppe auch wirklich anzusprechen und mit ihr zu kommunizieren." Und das ist nur möglich, wenn einem Menschen wichtig sind, wenn man über ein hohes Maß an Beziehungsfähigkeit verfügt. "Das ist ein Schatz, über den nicht viele verfügen", spricht Rappold eines der wichtigsten Kriterien für den Erfolg von Weblogs an. Insofern ist das Anlegen eines Weblogs nicht die Herausforderung. Die beginnt erst danach.

Die Broschüre "Was Sie schon immer über Weblogs wissen wollten" können Sie per Email bei Dieter Rappold (dieter.rappold@knallgrau.at) bestellen.

www.knallgrau.at
business.twoday.net

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Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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