"Zur Zeit verfolgen wir eine doppelte Strategie", erläutert Stefan Csizy, Geschäftsführer der ACP Gruppe. "Wir bauen unser Portfolio an IT-Dienstleistungen und Software-Lösungen aus und entwickeln spezielle Angebote für den Mittelstand. Zugleich planen wir weitere Akquisitionen in Deutschland und in der Schweiz."
Kandidaten für Zukäufe sind solide Systemhäuser, die zur ACP Gruppe passen würden und sich in lokale Geschäftsstellen umwandeln lassen. Bisher ist ACP mit vier Standorten in Deutschland präsent. Als Teil von ACP konnten die neuen Standorte ihren Geschäftsgang stark erhöhen, der Deutschland-Umsatz stieg im Jahr 2005 auf mehr als das Doppelte.
Neben Services, Software-Lösungen und IT-Finanzierung bleibt der Hardware-Handel nach wie vor das stabile Rückgrat der ACP. So verkaufte ACP im Jahr 2005 mehr als 112.000 PCs und Notebooks, 81.000 Monitore, 17.000 Drucker und fast 10.000 Server. Damit erreichte ACP in Österreich 2005 einen Marktanteil von rund einem Viertel bei Servern und rund einem Fünftel bei PC und Notebooks im Business-Bereich.
Im Jänner 2006 stieg die Züricher Beteiligungsgesellschaft Capvis mit 60% bei ACP ein. Die restlichen 40% bleiben im Besitz der Firmengründer und leitenden Mitarbeiter, so wie bisher. Der Finanzpartner wird eine noch schnellere Expansion durch größere Firmenzukäufe ermöglichen und den Gang an die Börse vorbereiten.




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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 