Christine Wahlmüller
Breitband ist nach wie vor in aller Munde. Auch bei der vollzählig versammelten MONITOR-Gesprächsrunde - alle zwölf eingeladenen Unternehmen waren durch einen Herrn vertreten - war Breitband-Internet von Anfang an eines der bestimmenden Themen. Eingangs präsentierte Telekom-Experte Karim Taga, Geschäftsführer von Arthur D. Little, (ADL) zur Einstimmung einige Fakten aus der aktuellen ADL-Breitband-Studie, die allerdings vor allem den Privatkundenmarkt im Visier hat. Demnach wurde im letzten Jahr bei den Breitband-Anschlüssen ein Plus von 440.000 erzielt. Dies war vor allem durch attraktive DSL- und Mobilfunkangebote möglich. Der österreichische Festnetz-Breitbandbereich erreichte 2005 eine Spitzen-Wachstumsrate von +39%. Eine große Rolle spielte einmal mehr der Preis. Breitband-Einsteigerprodukte waren bereits unter 20 Euro monatlich zu haben. Weiters betonte Taga, sei der österreichische Markt ein Sondermarkt: "In Österreich haben wir die höchste Substitution vom Festnetz zu mobil". Nicht von ungefähr kommt es, dass die mobilen Lösungen via UMTS 2005 einen enormen Anstieg verzeichneten und Ende des Jahres nahezu 10% Anteil an der gesamten Breitbandpenetration erreichten.




1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 