InterSystems hat die Verfügbarkeit des Caché Managed Providers für die aktuelle Version 2.0 von Microsoft's .NET Frameworks bekannt gegeben. Der Managed Provider bietet ein einheitliches API für gleichzeitigen relationalen und Objekt-Zugriff auf die postrelationale Datenbank und eliminiert die Notwendigkeit für objekt-relationales Mapping. Die neue Komponente steht unter www.InterSystems.com/cache/dotnet ab sofort zum Download bereit.
Schon bislang konnten .NET-Entwickler unter mehreren Möglichkeiten wählen, mit dem Daten- und Applikationsserver von Caché zu arbeiten: Objekt-Zugriff über COM, relationaler Zugriff über ADO sowie der Aufruf von WebServices über http oder SOAP. Der kostenlose Download erweitert die aktuelle Caché-Version 5.1 darüber hinaus um die native Unterstützung für ADO.NET sowie eine "Managed Object"-Projektion, die aus Caché- Klassen auf Knopfdruck fertige .NET-Assemblies erzeugt. Diese Assemblies bestehen ebenso wie der Caché Managed Provider selbst durchgehend aus Managed Code, was die Verteilung in einer .NET-Umgebung vereinfacht.
Für die nahtlose Verbindung von relationaler und Objekt-Sicht sorgt dabei die Unified Data Architecture von Caché. Sie stellt jede Klasse sowohl als relationale Tabellen als auch als Objekte bereit. Der Managed Provider verbindet seinerseits relationalen und objektorientierten Zugriff in einem einheitlichen API. So können .NET-Entwickler zu jedem Zeitpunkt entscheiden, ob sie besser mittels SQL und ADO.NET auf benötigte Daten zugreifen oder die entsprechenden Elemente als .NET-Objekte instanzieren.



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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 