Bei einer Familie mit zwei Kindern gibt es im Haushalt beispiesweise oft 2 PCs. Denn Schüler bekommen mittlerweile Aufgaben über Internet zu lösen und ein Elternteil hat möglicherweise bereits ein Home-Office eingerichtet. Auch mehrere TV-Geräte in einer Familie sind heute keine Seltenheit mehr.
Um dieser Anforderung an die Haus- oder einer Wohnungsinstallation gerecht zu werden, bietet eine klassische Elektroinstallation bisher nur die Möglichkeit TV- und Telefonsteckdosen in den Räumen vorzusehen. Von einer echten Vernetzung kann dabei aber nicht die Rede sein. Es überrascht nicht, dass Konsumenten klagen, dass der Kabelsalat immer mehr wächst und die vorinstallierten Steckvorrichtungen die Möglichkeit späterer Erweiterungen und Raumanpassungen limitieren.
Dabei hat der technologische Fortschritt im Privatbereich noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Themen wie PC als digitale Jukebox, PC als TV-Gerät, TV als Internet Browser, PC als digitaler Videorecorder, die Digicam als Webcam, das TV Gerät als großes Fotoalbum, der Drucker als Fotoentwickler sind keine Utopie mehr.
Und natürlich verändert sich auch die Wohnsituation permanent. Das Baby-Zimmer wird zum Spielzimmer, später zum Studierzimmer, danach zum Hobbyraum der Eltern oder zum Homeoffice; der Dachboden wird zum Home-Theater und so weiter.
Elektrotechnik gefordert
Um diese Anforderungen nach einem "interaktiven Eigenheim" erfüllen zu können, ist auch die Elektrotechnik gefordert. Sie muss sich mit neuen Installationslösungen auseinandersetzen und Lösungskonzepte entwickeln. Bei Schrack, Spezialist für professionelle Energie- und Datentechniklösungen, hat man als Antwort, das Schrack@Home-System entwickelt.
Die Aufgabenstellung lautet TV, Telefon, PC und Internet zu jeder Zeit, überall im Eigenheim zur Verfügung zu haben - und zwar flexibel und frei zuordenbar. Schrack @ Home besteht im Wesentlichen aus 3 Systemkomponenten: dem Universalauslass für alle Anwendungen, einem zentralen Hausverteiler und dem Universalkabel mit dem alles miteinander verbunden wird.
Der zentrale Verteiler kann dezent als UP-Verteiler mit DIN-Schienen installiert werden. Er wird einerseits bestückt mit Schrack-Anschlussmodulen, die als Patchfelder dienen und für Telefonklappen zur Anlage hin ungeschirmt sind. Zusätzlich wird er mit Systemkomponenten ergänzt. Für TV-Signal Verstärkung gibt es Verstärkermodule mit einem Eingang und vier Ausgängen, die es ermöglichen, ohne Messgerät den richtigen Verstärkungsgrad einzustellen. Im EDV-Netzwerk werden zwei aktive Komponenten eingesetzt, ein Internet Router und ein 10/100 Mbps 5 Port Switch. Das Netzteil kann jeweils vier aktive Komponenten versorgen. Alle Komponenten sind selbstverständlich für Hutschienenmontage geeignet, modular anreihbar und dadurch flexibel
Die Anschlussdose in den Räumen ist eine RJ-45 Steckvorrichtung, ebenfalls in modularer Bauform. In der Zentrale kann man entscheiden, was die Dose können soll. Das Herzstück der Anlage ist das Schrack Systemkabel. Es entspricht den Anforderungen Cat.5 Gigabit und hat ein spezielles Paar für TV-Übertragung (862MHz) bis 35m. Mit Schrack@Home hat man, so der Hersteller, bei Vollverkabelung größtmögliche Flexibilität. Jeder Anschluss in jedem Zimmer kann sofort den gewünschten Dienst - TV, EDV, Telefon - erfüllen.




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8/2011
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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 