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Ist die Cat.6 noch zu retten?

2006 wurde die neue Norm für 10GBase-T veröffentlicht. Cat.6 eignet sich nicht dafür. Der Standard wird gerade nachgebessert.

2002 gestalteten sich die Anfänge des neuen Komponentenstandards Category 6 schwierig. Eine Garantie für die normgerechte Leistungsfähigkeit der Komponenten und der Netze war nur möglich, wenn aufeinander abgestimmtes Material verarbeitet wurde.

Dieser Zustand war unhaltbar und es kamen so genannte "de-embedded" Komponenten auf den Markt. Diese weiterentwickelten Komponenten konnten mehr "Reserve" bieten. Somit war es möglich, nicht extra aufeinander abgestimmtes Material zu verwenden und trotzdem die vorgegebenen Parameter der Category 6 einzuhalten.

Das Problem liegt im RJ45 Interface, also bei den Steckverbindern, die technisch an ihre Grenzen stoßen. Jahrelang wurde behauptet, dass die "Category 6" für die Gebäudeverkabelung das Non-plus-ultra darstellen würde. Als im Juni 2006 der neue Verkabelungsstandard 10GBase-T (10 Gigabit/s) verabschiedet wurde, stellte sich heraus, dass die vorgegebenen Parameter mit einer Cat.6-Verkabelung gar nicht erreichbar sind. Jetzt wird eine neue Norm entwickelt: die Cat.6a.

Diese Cat.6a wird dann zwar für 10Gbase-T reichen, das war es aber auch schon. Keine Rede von Zukunftssicherheit für die nächsten 15-20 Jahre. Nachfolgende Technologie-Schritte können damit nicht abgedeckt werden.

Wenn man in die Zukunft sieht, muss man sagen: Auf das richtige Pferd gesetzt haben Unternehmen, die sich für Cat.7 entschieden haben. Der weltweit genormte NEXANS-Stecker "GG45" ist sogar "rückwärtskompatibel". Das heißt, Sie müssen ihre Patchkabel nicht wegwerfen, sondern können diese, in der entsprechenden Category, weiterverwenden.

Fragen Sie nach entsprechenden Informationsmaterialien bei:
Kontakt-Systeme Inter Ges.m.b.H.
A-1230 Wien, Richard-Strauss-Str. 39
Tel.: +43/(0)1/61096-0
E-Mail: ksi@ksi.at
http://www.ksi.at

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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