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Netz & Telekom

Fujitsu Siemens

Rechenzentren im Fokus

Großrechner-Systeme sind in vielen Rechenzentren eine tragende IT-Säule. Fujitsu Siemens hat dabei mit der BS2000 eine gute Basis, die in Zukunft auch auf neue Plattformen erweitert werden wird.

Rüdiger Maier

"Wir wollen uns dem Thema Rechenzentrum in Zukunft noch stärker widmen, und haben dazu etwa Allianzen mit Oracle oder SAP geschlossen", erläutert Mag. Alexander Wimmer, seit kurzem Alliance Manager am Standort Wien. Erklärtes Ziel dabei ist es, im "dynamischen Rechenzentrum" immer mehr zum "computing on demand" zu kommen, und die Ressourcen-Zuteilung zu automatisieren.

"In einer aktuellen Studie von Accenture wurde klar belegt, dass IT-Leiter möglichst viel Flexibilität im Rechenzentrum wünschen. Daher ist das Konzept der starren Zuordnung von Rechnern zu bestimmten Anwendungen nicht mehr zeitgemäß und muß durch eine flexible, automatisierte Rechner-Architektur abgelöst werden", unterstreicht Wimmer. So sei auch die erfreulich große Nachfrage nach innovativen FlexFrame-Lösungen (für Oracle und SAP) zu erklären, die das Konzept der Applikations-Virtualisierung vorantreiben.

30 Jahre BS2000

"Unser System BS2000 wird auch noch seinen 50. Geburtstag feiern", betonte Fuitsu Siemens CEO Bernd Bischoff am BS2000-Forum in Lübeck. Das System versieht nun schon seit über 30 Jahren meist sehr unauffällig seine Dienste in den Rechenzentren und arbeitet dort mit einer Statistik von 90% geplanten und nur 10% ungeplanten Ausfällen. In Zukunft soll es für das Großrechner-System drei Linien (S, SX, SQ) geben, erläutert Dr. Rolf Strotmann, Leiter des Bereichs Enterprise Products & Software Solution Business.

Im Rahmen der Weiterentwicklung kommen im zweiten Quartal 2007 für den oberen Leistungsbereich zwei neue S-Modelle auf CMOS-Technologie mit signifikant höherer Prozessorleistung auf den Markt bringen. Ebenso werden ab Mitte 2007 zwei neue Rechner der SX-Serverlinie (SPARC) verfügbar sein, die auf der Technologie der Advanced Product Line (APL) von Fujitsu basieren und damit das Konzept der flexiblen Partitionierung weiterverfolgen. Darüber hinaus plant das Unternehmen, das Großrechner-System im Jahr 2008 auf die Primequest (Intel) und damit auf die offene Industrie Standard Plattform IA64 zu portieren. "Wir werden also neben SPARC auch Intel und Linux-Plattformen für die BS2000 anbieten und damit unser Angebot abrunden", so Strotmann. Wichtig dabei sei es aber auch, junge Entwickler für Großrechner-Systeme zu begeistern: "Leute um die 30 wissen oft viel zu wenig über Großrechner und die spannenden Entwicklungen, die hier möglich sind!"

Neue Betriebssystem-Version

Vorgestellt wurde mit BS2000/OSD V7.0 eine neue Betriebssystems-Version, die eine System- und Performanceoptimierung, Storage on Demand, eine verbesserte SAN-Integration sowie selbst regulierende Funktionen für den einfachen und ökonomischen Betrieb ermöglicht. Zu den neuen Funktionen und Technologien gehört unter anderem ein Online Storage Provisioning: Verschiedene Systeme und Teilsysteme nutzen einen gemeinsamen Pool, der automatisch die Anzahl der aktuell benötigten Platten zu Verfügung stellt. Darüber hinaus bietet die neue Version eine dynamische I/O-Lastverteilung für die Platten am Fibre Channel sowie eine I/O-Prioritätensteuerung für Tasks, die für bessere Antwortzeiten und eine höhere Systemeffizienz sorgen. Neue Funktionen zur Fehlersuche lokalisieren Störungen im SAN und identifizieren deren Ursachen im laufenden Betrieb.


Hotline für Kunden

Seit kurzem steht unter 0800-232411 eine gebührenfreie Hotline für alle Anfragen rund um Produkt- und Händlerauskünfte zur Verfügung. Das Customer Interaction Center (CIC) unterstützt damit nun auch österreichische Kunden und Partner als "1st Level Support". Auskünfte zu den Themen Händler und Vertrieb, Produktinformationen sowie Datenblätter und Treiber etc. werden täglich werktags von 8 - 18 Uhr beantwortet. Einzig Reparatur- und Serviceanfragen laufen weiter über den Service Helpdesk unter 0810 977 333.

www.fujitsu-siemens.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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