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Kommentar von Günther Herold, Fujitsu Siemens Computers

Virtualisierung als Schlüsseltechnologie

IT-Entscheider müssen sich Herausforderungen stellen, die an die Quadratur des Kreises erinnern.

Interne und externe Anwender verlangen fehlerfreien Betrieb, optimalen Support und einfach Systeme für ihr spezifisches Aufgabengebiet - und das zu minimalen Kosten. Jetzt ermöglicht eine neue Generation von Hard- und Software-Architektur, diesen Anspruch einfacher und effizienter zu realisieren als je zuvor - zusammengefasst unter dem Begriff "Dynamic Data Center".

Warum dynamisch? Nach wie vor werden bei den meisten Unternehmen der Großteil des IT-Budgets und rund drei Viertel des IT-Personals dafür verwendet, die IT am Laufen zu halten. Man dimensioniert Systeme für Spitzenlasten, die nur zu 20 bis 40 Prozent genutzt werden, und legt sie zu Backup-Zwecken auch doppelt aus. Das ist der statische Ansatz. Der dynamische Ansatz basiert auf modernsten Virtualisierungs- und Automatisierungstechniken. Lösungen wurden entwickelt, die Serverfarmen, Unix-Infrastrukturen, E-Mail-Systeme oder Backup flexibler, zuverlässiger und kostengünstiger dimensionieren sowie betreuen lassen als bisher.

Die Virtualisierung als Schlüsseltechnologie ist das Ergebnis der Trennung von Anwendung und Serversystem. Sie ermöglicht vor allem eine verbesserte Effizienz, da der Nutzungsgrad der Infrastrukturen durch intelligente "Zuteilungsmechanismen" erhöht wird. Ein weiterer Effekt: Die IT-Umgebung ist schneller an neue Anforderungen anpassbar und kann sich dynamisch für neue Geschäftsprozesse ausrichten - eine der Hauptanforderungen an die IT aus Sicht der Geschäftsleitung. Server-Virtualisierung ist auch ein Mittel, um die Verfügbarkeit von Anwendungen zu steigern, ohne hardwareseitige Clusterkonzepte einzusetzen. Diese Ausprägung verwendet zusätzliche Tools, um eine neue Anwendung bei Ausfall innerhalb nur weniger Minuten auf einen neuen Server komplett neu bereitzustellen und damit den Ausfall zu kompensieren.

Weiters vermittelt diese Lösung auch handfeste Vorteile bei traditionellen Aufgaben, die im Rechenzentrum zu den Routineprozessen zählen. Der Aufbau einer neuen Serverinstanz, realisiert mit herkömmlichen "realen" Mitteln, beinhaltet meist 1-2 Wochen Beschaffung und 2-5 Stunden Software-Einrichtung - mit virtuellen Servern dauert dieser Prozess nur noch 5 bis 10 Minuten.

Stellen Sie sich einen Schwarm Fische oder Vögel vor. So, wie diese sich in Sekundenschnelle je nach Bedarf neu organisieren, so funktioniert auch das Rechenzentrum der Zukunft.

Ing. Günter Herold, Product Marketing Manager bei Fujitsu Siemens Computers,
www.fujitsusiemens.at

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