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Strategien

Business Objects

Österreichs Mittelstand im Visier

Bussines Objects, Spezialist für Business Intelligence, verstärkt Engagement am österreichischen Markt.

Dominik Troger

Der Business Intelligence-Anbieter hat hierzulande rund 100 Kunden und sieben Partner. In der Vergangenheit standen vor allem die Reporting-Lösungen im Mittelpunkt. Als Gesamtlösungsanbieter im BI-Umfeld wird Business Obejcts noch zu wenig wahrgenommen, meint Christian Dunshirn, für Österreich verantwortlicher Senior Account Manager im Gespräch mit dem MONITOR.

Dunshirn sieht in Österreich noch viel Potential. Während bei Großunternehmen BI-Lösungen längst im Einsatz sind, verfügt der gehobene Mittelstand noch nicht über solche ausgereifte Tools. "Vieles läuft immer noch über Excel", betont Dunshirn, nicht ohne die Nachteile zu erwähnen, die daraus für ein unternehmensweites Berichtswesen resultieren können.

Business Objects, das sich als BI-Gesamtlösungsanbieter sieht, hat erst vor kurzem neue Lösungsbündel für mittelständische Unternehmen vorgestellt. Mit der Kombination aus Performance Management Software sowie Reporting- und Datenintegrationstools sollen deren spezifischen Anforderungen fokussiert werden. "Diese Unternehmen benötigen heute Lösungen die ihnen helfen Unternehmensdaten für Reportingprozesse sowie Performance- oder Kundendatenmanagement zu integrieren und alle Anforderungen im Hinblick auf Skalierbarkeit, Einfachheit und Effizienz erfüllen", betont Dunshirn.

Ein weiterer Punkt betrifft die Qualität der Daten. "Wichtig ist die richtige Datenaufbereitung, es muss klar sein, aus welcher Quelle sie stammen", erläutert Dunshirn. "Den Mitarbeitern eines Unternehmens müssen korrekte Geschäftszahlen zur Verfügung stehen." Durch die Übernahme von FirstLogic im Frühjahr hat sich Business Objects hier das nötige Know-how an Bord geholt, um Lösungen und Services zur Verbesserung der Datenqualität anbieten zu können. Damit lassen sich zum Beispiel Kunden- und Produktdaten überprüfen, ergänzen und konsolidieren.

Und was sollen Unternehmen beachten, die in der Zukunft auf Business Intelligence setzen wollen? "Am wichtigsten ist die Analyse vor Projektbeginn", meint Dunshirn. "Unternehmen müssen selbst über ihre Ausgangsbasis bescheid wissen." Dabei hilft der Composer, ein Evaluierungstool, das auch Standalone in der Vorbereitungsphase eines BI-Projektes eingesetzt werden kann.

Wichtig wird auch sein, in der Zukunft Geschäftsdaten schneller und aktueller bereitstellen zu können. "Unternehmen benötigen immer zeitnahere Daten", so Dunshirn. "Im Reporting ist Datenaktualität in Echtzeit gefordert."

www.businessobjects.de

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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