Rüdiger Maier
"Neben unseren Standorten in Wien und Budapest haben wir nun auch eine Niederlassung in Salzburg eröffnet", ist Geschäftsführer Ing. Michael Gruber stolz. Erklärtes Ziel des Unternehmens bleibt es, immer wieder neue Lösungen für Problemfelder zu finden, bevor sie andere anbieten können.
Nun hat man sich also auf die Probleme bei der Schnelligkeit von Anwendungen konzentriert: Gründe dafür finden sich in der modernen Software-Entwicklung ("keiner weiß genau, was da alles programmiert wurde"), der gegenseitigen Blockade von Anwendungen oder dem schlechten Routing.
"Oft unterschätzt wird etwa, dass VoIP (Telefonie über das Internet) eine wirklich kritische Applikation ist, die auf Schwankungen der Leistungsfähigkeit äußerst sensibel reagiert", analysiert Gruber. Auch der "Trend zur Online-Verfügbarmachung von Anwendungen" erhöht beispielsweise den Bandbreitenbedarf enorm. Hier bietet das Unternehmen Entwicklern und vor allem Betreibern von e-Business-Systemen Performance-Analyse-Tools und Application Monitoring Systeme an, die bei Engpässen eine exakte Problemidentifikation und- lösung auch in komplexen Server-Strukturen ermöglichen. Gruber: "Wir stellen keine Rechnung, solange keine Verbesserung eintritt!" Gewählt werden kann zwischen Dienstleistungen (z.B. troubleshooting on demand, schoeller performance lab) oder Trainings (schoeller university).
Neu im Angebot ist ein System zur Diagnose von Performance-Engpässen in komplexen JAVA /J2EE oder .Net Umgebungen. Ein neuartiges Trace-System (DynaTrace) ermöglicht die zeitliche Verfolgung aller softwaretechnischen Abläufe und der Auswirkungen einzelner von Anwendern initiierten HTTP-Requests in einem durchaus aus mehreren Web-, Application- und Database-Servern bestehenden Multi-Tier System.



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8/2011
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