Die Versicherungsbranche hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Harter Wettbewerb beherrscht nun die Unternehmen, die vorher von Sicherheit, Langfristigkeit und mitunter auch Trägheit geprägt waren. Die IT hat durch diesen Wandel enorm an Bedeutung gewonnen. Bereits zum zweiten Mal treffen sich daher die CIOs und IT-Manager der Versicherungswirtschaft auf dem CONEX Branchen-Forum am 26./27. September 2006 in Wien.
Die IT kann gerade in Versicherungsunternehmen der entscheidende Wettbewerbsvorteil sein. Letztendlich ist das Produkt ja ein virtuelles. Es entsteht in den Köpfen der Produktmanager und Versicherungsmathematiker, um letztendlich in den Systemen und Datenlandschaften realisiert zu werden. IT-Systeme wie CRM helfen die Kundenstruktur zu optimieren und Kunden zu binden, andere Systeme stellen sicher, dass neue Produkte rasch angeboten und "gerechnet" werden können. Wieder ist IT im Einsatz, wenn Kosten, insbesondere die Schadenskosten, gesenkt werden sollen.
Neue Herausforderungen an den CIO kommen auch aus den geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen. Wilfried Kühbauer, Branchenspezialist von Intersoft, bestätigt: "Vor allem die Bewältigung der Informationsflut, darunter zusätzliche Daten für die Modellierung, geforderte Interaktivität zwischen Asset- und Liabilitäts-Management und erhöhte Reportinganforderungen stellen Versicherungsunternehmen vor neue Aufgaben - dafür ist es notwendig einen gesamtheitlichen Lösungsansatz zu wählen." Alleine der Umgang mit Dokumentationen fordert eine Anpassung der IT-Systeme: "Die unter Basel II und Solvency II definierten Richtlinien zwingen zum Beispiel Banken oder Versicherungen nicht, ein ECM einzuführen, aber ich sehe kaum eine Alternative", meint auch Branchenprofi Erwin Stern von Enalog.
Während man sich in der Vergangenheit damit befasst hat, bestehende Landschaften zu migrieren und Standardsoftware an Stelle der Legacy-Applikationen zu etablieren, gibt es nun einen anderen Trend, nämlich bestehende Systeme fit zu machen für den Wettbewerb, weil viele der Datenmigrationen am Volumen und der Komplexität gescheitert sind. Dabei gibt es unter anderem wegweisende Projekte bei der Uniqa, was die Umsetzung so genannter Serviceorientierter Architekturen (SOA) betrifft.
Das CONEX CIO & IT-Manager Versicherungen 2006 steht im Zeichen dieser Trends. Spitzenmanager der Branche, wie Werner Kurzreiter von der Uniqa Software Services oder Karl Vosatka, Vorstandsdirektor der Victoria Volksbanken Versicherung erzählen auf der Veranstaltung über ihre Erfahrungen. Top-Speaker aus Deutschland, wie der IT-Manager der GE Frankona, Christoph Rauscher, thematisieren außerdem, welche Rolle die IT und insbesondere der CIO im Versicherungsunternehmen spielen soll und kann. Führende Anbieter, wie Enalog, Intersoft, Cube und Beta Systems zeigen auf der Veranstaltung innovative Branchenlösungen.
Anmeldungsmöglichkeit und weitere Details zum Programm finden Sie auf www.conex.co.at. Infos bekommen Sie per E-Mail von Hans-Gerhard Strassl (strassl@conex.co.at).



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bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 