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Information Lifecycle Management - Kein Produkt, sondern eine Strategie!

Aktuellen Studien führender Markforscher zufolge, wächst der Datenbestand jährlich weltweit um 20 bis 40 Prozent. Speicheradministratoren sollen diese Volumen bewältigen, ohne dabei in zusätzliches Personal oder kostenintensive Ressourcen zu investieren. An diesem Punkt setzen Information Lifecycle Management-Strategien an, die den Anforderungen der modernen Datenspeicherung gerecht werden.

Hinter dem Begriff Information Lifecycle Management, kurz ILM, verbirgt sich ein breiter optionsreicher Lösungsansatz für das Speichermanagement. Ähnlich wie beim Hierarchical Storage Management (HSM) werden auch beim ILM die gespeicherten Daten nicht unterschiedslos behandelt. Es werden ihnen Wertigkeiten, Klassifizierungen und Attribute zugeordnet, anhand derer Regelwerke, wenn sie einmal erstellt sind, mittels Software automatisch umgesetzt werden. Die ILM-Strategie geht davon aus, dass alle Informationen einen bestimmten Lebenszyklus haben. Ziel ist es, die richtigen Daten zum richtigen Zeitpunkt dort verfügbar zu machen, wo sie benötigt werden - und das zu den geringst möglichen Kosten.

Generell gilt: Je wichtiger die Daten für ein Unternehmen und seine Prozesse sind, desto höher ist die Anforderung hinsichtlich Verfügbarkeit dieser Daten. Durch die Implementierung einer ILM-Strategie wird der sich im Laufe der Zeit ändernden Wertigkeit von im Unternehmen vorhandenen Informationen Rechnung getragen und die Speicherung erfolgt am jeweils adäquaten System.

ILM ist kein Produkt. ILM kann man nicht kaufen. ILM ist eine Strategie die unternehmensweit implementiert die besten Ergebnisse bringt. Sehr wohl gibt es jedoch besonders geeignete Applikationen, wie beispielsweise die Archivierung von E-Mails, um eine solche Strategie zu initialisieren. An diesem Beispiel zeigt sich die differente Wertigkeit von Informationen deutlich. Die elektronische Reservierung von räumlichen Ressourcen für interne Besprechungen ist eindeutig mit einer anderen Priorität zu besetzen wie die elektronische Versendung eines Angebotes via E-Mail.

Neben dem Anspruch rechtlichen Anforderungen genüge zu tun (z. B.: Aufbewahrungsfristen gemäß österreichischem Handelsgesetzbuch), lassen sich durch eine auf Applikationsebene angewandte ILM-Strategie auch typische Herausforderungen der Unternehmens IT bewältigen. Es entsteht nicht nur ein deutliches Konsolidierungspotenzial, sondern auch eine wesentliche Verbesserung der Backup-, Restore-, und Disaster Recovery Prozesse. Höhere Service Levels - durch bessere Verwaltbarkeit der Daten in einem optimierten Kosten/Nutzen Verhältnis - sind die Folge.

Da ILM eine unternehmensweite und applikationsübergreifende Strategie ist, umspannt sie den gesamten Bogen von E-Mail-Applikationen über Datenbanken und File Systemen bis hin zu unstrukturierten Inhalten.

Die technologische Basis für eine ILM-Umgebung ist eine vernetzte, mehrstufige Speicherlandschaft, die Konzepte wie Storage Area Networks (SAN), Network Attached Storage (NAS) und im besonderen Content Addressed Storage (CAS) einschließt. Letzteres adressiert die Langzeitarchivierung von sich nicht ändernden Daten. Durch die Implementierung von CAS Systemen können wesentlich höhere Datenmengen mit geringsten möglichen Ressourcen und Aufwand verwaltet werden.

Damit Daten gemäß definierter Regeln innerhalb der Infrastruktur bewegt werden können, ist eine Management-Software erforderlich, die eine aktive Verwaltung der Informationen erlaubt. Für diese Technologieebene gibt es unterschiedliche Lösungen abhängig davon ob strukturierte oder unstrukturierte Datentypen vorliegen. Leistungsfähige Speicher-Management-Tools automatisieren eine Vielzahl von Einzelaufgaben und sparen Zeit und Geld. Letztlich erzielen Unternehmen durch den Einsatz von ILM klare Wettbewerbsvorteile gegenüber ihrem Mitbewerb.

Viele Hersteller werben heute schon mit ILM. Doch nur dort, wo die Anbieter von Speicherkomponenten, Content- und Dokumenten-Management-Systemen zusammenarbeiten, können semi-strukturierte Dokumente, wie E-Mails, unstrukturierte Word-Dateien oder grafische Formate bereits automatisch verwaltet und gespeichert werden.

Eine professionelle und herstellerunabhängige Beratung im Bereich ILM macht also durchaus Sinn. "Durch eine fachgerechte Analyse der Anforderungen und Möglichkeiten der vorgegebenen Server- und Storage-Infrastruktur lassen sich individuelle und kostengünstige Lösungen erarbeiten", erklärt Reinhard Priegl, Sales Manager Storage & Virtualization bei Magirus Austria.

Der Storage- und Virtualisierungs-Spezialist setzt im Bereich ILM technische Consultants ein, die langjährige Projekterfahrung und herstellerübergreifendes Know-how ideal bündeln und neben professioneller Beratung und Schulung auch Hilfe bei Hardware-Sizing, Storage-Konzeptionen sowie der Backup-Optimierung der vorhandenen Infrastruktur anbieten. Darüber hinaus bietet Magirus Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen als Entscheidungsgrundlage für die Einführung von ILM-Konzepten.

Magirus Austria Ges.m.b.H.
Reinhard Priegl, Sales Manager Storage & Virtualiziation
Tel.: +43 /1/718 98 40-936
E-Mail: reinhard.priegl@magirus.com
www.magirus.com/austria

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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