Adolf Hochhaltinger
Der bewährte Mix aus Produktpräsentationen, praxisbezogenen Schulungsseminaren und Party-Zelt (mit viel Gelegenheit zum Small Talk und allabendlichen Unterhaltungs-Events) wurde auch heuer beibehalten. Neu waren dagegen - abgesehen von vielen neuen Produkten - die Themen der Vorträge.
Ein besonders interessanter Themenkreis umfasste die juristischen Aspekte eines Firmennetzwerks. Hier ging es um Fragen wie: "Dürfen Sie kontrollieren ob Ihre Mitarbeiter in der Arbeitszeit private E-Mails schreiben?", "Ist es möglich, dass meine E-Mail-Adresse missbräuchlich verwendet wird?", oder gar "Was machen Sie, wenn die Polizei Ihre Firma stürmt, Ihre Computer beschlagnahmt und behauptet, von Ihren Rechnern würden Kinderpornos ins Internet geschickt?". Für diese und ähnliche Szenarien wusste Sicherheitsexperte Ing. Prager Rat und Hilfe.
Natürlich waren auch die "typischen" IT-Themen vertreten. Hier reichte die Themenliste von den möglichen Anwendungen der POF (Plastic-Optical Fiber) und den für die Abnahme angewandten Messmethoden (Ing. Gudenus) über die Anwendung von KVM-Switches/ATEN (KSI), das neue 10Gbase-T-Protokoll (Nexans), Multimedia-Konverter (KSI), der Optimierung von Druckkosten im Netzwerk (Suwo-EDV), Lichtwellenleiter-Technologie (EFB) und ihrer aktiven Komponenten (KSI) bis zu SmartCard-Anwendungen und deren Sicherheitsaspekten (CryptoShop).
Für die abendliche Unterhaltung wurden der Kabarettist Fredi Jirkal, ein "fast echter" Elvis Presley und eine Gruppe brasilianischer Sambatänzerinnen aufgeboten; dementsprechend spät endeten die drei Veranstaltungstage. Als Fazit stellt Firmenchef Gerd Kaufmann fest, dass die Besucherzahlen diesmal einen neuen Rekordwert von weit über 400 Besuchern erreichten; auch die Auswertung "Backhendl-Statistik" bestätigte diese Zahlen.
Das sagten die Besucher
Besonders interessant fand
ich die derzeitige Glasfaser-Entwicklung, wir brauchen diese Technologie zur
Backbone-Anbindung an den Memorex-Data Highway, der dort vorbeiführt. Interessant
sind auch die Normen und die Technologien für LWL. Die werden wir schon bald
brauchen, um auch im ländlichen Raum das Konzept "Fibre to the Home" (oder besser:
"Fibre to the Business") zu realisieren. Denn die Breitband-Anbindung per ADSL
ist zwar hier möglich, wird aber für die zukünftigen Anforderungen (Stichwort:
"Triple Play") wohl nicht ganz ausreichen, insbesondere für Unternehmen.
Konrad Eibensteiner (Firmeninhaber, St. Leonhard/Forst)
DDiese Veranstaltung ist
sicherlich eine Bereicherung für die ganze Branche. Besonders beeindruckt hat
mich die Kompetenz und das Fachwissen von Ing. Gudenus beim Vortrag über die
LWL-Abnahme. Wertvoll für uns war hier insbesondere der Hinweis, dass einige
Anbieter schon jetzt behaupten, sie hätten Bauteile, die der kommenden Norm
entsprächen - eine reine Unmöglichkeit, weil diese Norm ja derzeit noch gar
nicht verabschiedet wurde. Und was derzeit im Entwurf ("Draft") für diesen Standard
steht, kann sich bis zur Verabschiedung der endgültigen Norm durchaus noch ändern.
Friedrich Lanz, Firmeninhaber
Der Event gefällt mir sehr
gut, ich kann mit diesem Wissen zusätzlich Kunden gewinnen. Und auch beim Event
selbst gibt es keine Grenze zwischen den Mitarbeitern von KSI und den Kunden,
alle kommen hier zusammen und nützen die Gelegenheit, in einer entspannten und
sehr angenehmen Atmosphäre einfach miteinander zu reden. Auch die Zusammenarbeit
zwischen uns und den Herstellerfirmen profitiert durch diesen Austausch, und
natürlich ebenso die Zusammenarbeit zwischen unserem Unternehmen und der KSI.
Und noch etwas: ich bin hier schon des öfteren mit neuen Kunden in Kontakt gekommen.
Gottfried Scherer,
Tomek GmbH, Wien




7/2011
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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 