Mit dem neuen Schrankkonzept QuickRack hat Rittal eine Systemfamilie im Programm, die den Anforderungen von Elektronikanwendungen in mehrfacher Hinsicht gerecht wird: QuickRack verbindet einfache Montage, optimale Zugänglichkeit des Schrankinnenraums, attraktiven Preis sowie leichte Konfiguration des benötigten Modells durch ein intelligentes Artikelnummern-System.
QuickRack wurde speziell für den Bereich der Steuerungstechnik entwickelt, in dem es auf leichte Montage und einen günstigen Einstandspreis ankommt. Alle QuickRack-Schränke sind so konstruiert, daß sie sich von einer einzelnen Person komplett zerlegen und am Aufstellungsort auf dem gleichen Wege wieder montieren läßt. Auf das Bodenelement werden lediglich vier mehrfach gekantete Vertikalprofile aufgesteckt und mit je einer Schraube gesichert. In gleicher Weise wird das Dachmodul montiert. Das so entstandene stabile Grundgerüst wird durch die zugehörige vordere und hintere Tür (abschließbar) ergänzt. Die Seitenwände sind auf die Fügeschrauben aufzuschieben und dadurch bereits gegen Herausfallen gesichert. Sicherheitsschlösser verhindern Eingriffe durch Unbefugte.
QuickRack ist für alle gängigen Systeme und Kabelzuführungen geeignet. Die Einbaumaße erlauben selbst in nur 600 mm breiten Modellen die Montage von 19"-Einbauten und metrischen Komponenten mit einer Breite von 535 mm. Das Kabelmanagement des QuickRack ermöglicht einen tiefenvariablen Innenausbau, der so auch vorgegebenen Kabelführungsradien gerecht wird. Sollte eine Kabelzuführung zu den eingebauten Komponenten von der Seite notwendig werden, kann QuickRack darüber hinaus auch in der Breite variiert werden. In diesem Falle lassen sich die Seitenwände gegen nach außen gewölbte Adaptionshauben austauschen, die insgesamt bis zu 200 mm (100 mm an jeder Seite) mehr Kabelraum zur Verfügung stellen. QuickRack wird in sechs Höhen von 600 mm bis 2.200 mm sowie Breiten und Tiefen von 600 mm und 800 mm geliefert. Den Planern solcher Installationen wird die Arbeit durch ein neues Artikelnummernsystem vereinfacht, denn jede der 192 möglichen Konfigurationen trägt in der Matrix eine eigene Artikelnummer.
Kontrollelemente und Unterverteilungen - einfach an die Wand hängen
Eine Vielzahl von Steuerungsaufgaben erfordert zunehmend den Einsatz von dezentralen Kontrollelementen sowie Mensch/Maschine-Schnittstellen in Etagen oder Abteilungen. Den Schutz dieser Bauteile vor Beschädigung oder unerlaubtem Zugriff übernimmt nun ein kompaktes Gehäuse für die Wandmontage - QuickBox. Ein neuartiges Layout ermöglicht erstmals bei einem solchen Schutzsystem den einfachen Zugang zu allen eingebauten Geräten.
Wandmontierten Gehäusen mangelte es bislang häufig an der optimalen Zugänglichkeit, da Rückseite sowie Seitenteile verschlossen sind. Die QuickBox ist mit einer einteiligen, verschließbaren Haube versehen, die den Schrankinhalt vor unberechtigten Zugriffen schützt. Nach Abnahme dieser Haube präsentiert sich das QuickBox-System allerdings wesentlich servicefreundlicher als andere bekannte Gehäuse. An der Grundplatte für die Wandmontage sind zwei Seitenteile wie Arme befestigt. Sie nehmen die zu installierenden Steuerungen und System-Komponenten je nach Anforderung tiefenvariabel auf. In die Seitenteile wurden großzügige Öffnungen für Kabelmanagement, Lüftung und Zugriff auf die Montagepunkte der Komponenten integriert. Die innovative QuickBox ermöglicht somit als derzeit einziges Wandverteiler-Gehäuse auf dem Markt eine freie Zugänglichkeit von fünf Seiten.
Nach erfolgter Installation der Baugruppen wird über Grundplatte und Seitenteile via Gleitführung die einteilige Haube geschoben und mit Sicherheitsschließungen verriegelt. Zur Kontrolle von Meßwerten oder Systemmeldungen auf der Vorderseite der eingebauten Steuerungsmodule verfügt die QuickBox zusätzlich über eine Tür (mit oder ohne Sichtscheibe), die ebenfalls durch Schlösser geschützt ist.
Trotz ihrer kompakten Außenabmessungen nimmt die QuickBox (breite 600 mm, Höhe von 6 HE bis 21 HE, Tiefe 300, 400, 600 mm) zöllige und metrische Einbauten (535 mm) auf. Integrierte Lüftungsschlitze ermöglichen eine Wärmeabführung durch Konvektion.
Bei der Konstruktion von QuickBox hat Rittal auch dem Kostenaspekt dahingehend Rechnung getragen, daß das System selbst in Projekten mit sehr eng gesteckten Kostenrahmen seinen Einsatz finden wird.
Rittal Server Switch Control SSC
Mit dem neuen Server Switch Control System SSC von Rittal ist es möglich, mehrere Rechner eines Netzwerkes zentral zu verwalten. Kosten, Platz- und Zeitaufwand werden minimiert, die Laufsicherheit des Systems erhöht.
Das SSC findet überall dort Anwendung, wo eine zentrale Steuerung mehrerer Rechner möglich ist. Über eine einzige Konsole (Tastatur, Maus und Monitor) kann durch die Umschaltfunktion des SSC auf alle angeschlossenen Server zugegriffen werden, ohne daß Anschlüsse getrennt oder neu aufgebaut werden müssen.
Mit einem einzigen SSC-System können bis zu vier Server von einem zentralen Benutzerplatz aus verwaltet werden. Bei kaskadiertem Einsatz des SSC können 16 CPUs, auf Anfrage bis zu 1024 CPUs zentral administriert werden. Mit dem SSC ist man auch bei Netzwerkausfall auf der sicheren Seite, denn der Zugriff auf die Server ist auch beim Netzwerkabsturz über die Administrator-Konsole gegeben. Bei Stromausfall stellt eine Maus- und Tastaturemulation die Verwaltungsmöglichkeit der Server sicher. Die Server aus dem Switch-Verbund sind jederzeit problemlos austauschbar.
Bezugsquelle:
Rittal Schaltschränke Ges.m.b.H.
Tel. 01/610 09-0




1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 