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Informationsmanagement

Dicom

"Information Capture" als Basis moderner Office-Automation

Scannen allein ist nicht genug. Mit Information Capture (IC)-Lösungen werden nichtdigitale und digitale Daten zu strukturierten, verwertbaren Informationen für modernes Content- und Dokumentenmanagement. Die britische Dicom-Group hat sich auf Beratung, Entwicklung und Vertrieb im Bereich IC-Produkte und -Dienstleistungen spezialisiert.

Alexander Hackl

Weltweit setzen mehr als 10.000 Unternehmen Produkte der Dicom-Group ein. 1100 Mitarbeiter in 26 Ländern in Europa, USA, Südostasien, im Mittleren Osten und Australien gewährleisten Servicequalität auch für multinationale Kunden. Schwerpunkt der Dicom-Aktivitäten sei die Datenerfassung, erklärt Sales Manager Rainer Hornacek von Dicom Österreich: "Ein Unternehmen muss in der Regel viele verschiedene Dokumente erfassen - Papiere, Faxe oder elektronische Office-Dokumente. Wir bieten Lösungen, die unstrukturierte Daten - ob digital oder nichtdigital - klassifizieren, mit OCR (Optical Character Recognition, Anm.) auslesen, diese automatisiert mit Hilfe von Database Lookups auf Plausibilität überprüfen und dann einem Backend-System zur weiteren Verarbeitung zuführen. Durch die im Vorjahr erfolgreich abgeschlossene Übernahme von Topcall International unterstützen wir auch die Automatisierung von Businessprozessen, das Archivieren von Informationen und die Optimierung des Datenflusses in Unternehmen."

Software spürt Daten auf

Eckpfeiler der IC-Lösungen von Dicom ist "Ascent Capture". Das Programm der amerikanischen Softwareschmiede Kofax, seit 2001 eine hundertprozentige Tochter der Dicom-Gruppe, ermöglicht als schnelle und flexible Scanning- und Indexing-Lösung die leistungsstarke Dokumenten- und Datenerfassung auf Produktionsebene. Ascent Capture ist eine stapelorientierte Massenbeleg-Erfassungsanwendung und extrahiert wichtige Informationen wie maschinengedruckte Texte, Barcodes, handgeschriebene Wörter und angekreuzte Kästchen in Formularen. Laut Dicom ist die Software in Kombination mit erfolgskritischen Anwendungen hoch verfügbar, weil eine Failover-Technologie die unterbrechungsfreie Dokumentenverarbeitung auch bei Hard- und Softwarefehlern garantiere. Außerdem sei Ascent Capture durch einen modularen Aufbau individuell an die jeweiligen Unternehmensabläufe verschiedenster Branchen anpassbar und skalierbar. Sie sei einfach zu installieren und zu bedienen und lasse sich in Workflow- und Content-Management-Anwendungen sowie ERP-Systeme unterschiedlicher Hersteller integrieren.

Als besondere Stärke von Dicom-Lösungen sieht Hornacek die Möglichkeit "verteilter Datenerfassung". Dokumente können dezentral gescannt werden und mit Hilfe der Software "Ascent Capture Internet Server" (ACIS) an einem zentralen Punkt validiert, also auf Plausibilität überprüft werden. "Vor allem im Banken- und Versicherungsbereich fällt in vielen Branch-Offices eine große Menge zu erfassender Dokumente an. Unsere dezentrale, skalierbare Erfassungslösung spart Botendienst- und Portokosten und vermindert die Gefahr von Dokumentenverlust", so Hornacek.

Small is beautiful

Im Zusammenhang mit der Dezentralisierung erkennt Hornacek auch einen Trend zu kleineren Workgroup-Scannern mit einem Durchsatz von 20 bis 30 Seiten pro Minute. Dicom kooperiert mit führenden Scanner-Herstellern wie Fujitsu, Canon, Kodak und Böwe Bell + Howell. In der Praxis, so Hornacek, habe sich gezeigt, dass im Workgroup-Bereich Scanner, die Einzug und Flachbett kombinieren, oft die praktikabelste Lösung darstellen. Denn gebundenen Dokumenten wie etwa Notariatsakte sei mit Einzugscannern nicht beizukommen. "Wir haben ein Competence Center für praxisnahe Präsentationen. Jeder Kunde kann bei uns mit seinem eigenen Beleggut Scannertests machen. Das ist einzigartig in Österreich."

Sämtliche Dokumentenscanner werden auch von der Bildverbesserungstechnologie VRS für Imagebereinigung aus dem Hause Kofax unterstützt. Damit werden auch sehr schlecht lesbare Dokumente wie Führerschein-Kopien bereits beim ersten Mal mit der optimalen Bildqualität gescannt. "Das ist zum Beispiel für Mobiltelefonie-Provider sehr wichtig, denn bei den Handy-Anmeldungen sind solche Ausweis-Kopien Gang und Gäbe", so Hornacek.

Analyse, Beratung, Betreuung

Dicom Europa unterhält Niederlassungen in 18 europäischen Ländern und hat aktive Vertriebspartner in insgesamt 32 Ländern. Mit einem umfassenden Leistungspaket von Dienstleistungen und ergänzenden Produkten anderer Hersteller kommt die Dicom-Group der zunehmenden Nachfrage nach IC-Lösungen mit entsprechendem Projektmanagement auf internationaler Basis entgegen. In Österreich generiert Dicom mit 20 Mitarbeitern einen Umsatz von 8,5 Millionen Euro. Ergänzend zur Datenerfassung ist Dicom auch Distributor von optischer und Plattenspeicher-basierender Archivierungshardware namhafter Hersteller wie EMC, Plasmon oder DISC.

"Als channel-orientiertes Unternehmen", so Hornacek, "bieten wir bei Scannern und Archivlösungen neutrale Produktberatung. Der Verkauf läuft ausschließlich über den Fachhandel, der Service für die Gesamtlösung ist dann unsere Sache. Der Kunde kann unter unseren Service Produkten, den Dicom PlusPacs, den für ihn passenden Servicelevel wählen. Er genießt damit die Servicequalität eines finanzstarken, global agierenden Unternehmens."

www.dicomgroup.at

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