Software- und Hardwareentwicklung gehört zu den Kernkompetenzen von Center Communication Systems, österreichischer Anbieter für funktechnische Lösungen. Als eines der führenden österreichisches Engineering-Unternehmen mit Hardware- und Software-Support ist man in den Bereichen Systemanlagen und -lösungen sowie Vertrieb, Installation und Service von analogen und digitalen Funksprech- und Funkdatensystemen inklusive Endgeräten tätig. Dabei wird auf langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von drahtlosen Kommunikationssystemen zurückgegriffen, die auf die individuellen Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind.
"Das Entwicklungs-Know-how, das wir in den Kundenprojekten in den letzten Jahren erworben haben, ist ein wertvoller Vermögensgegenstand, den wir seit rund zwei Jahren auch in Form einer systematischen Produktentwicklung nutzen", sagt Ing. Erich Freitag, Leiter der Entwicklung bei Center Communication Systems. "Das stellt unsere Entwicklungsaktivitäten auf eine völlig neue Stufe. Denn nicht nur die weiter wachsende Zahl an projektspezifischen Entwicklungen, sondern auch zusätzliche Produkte und Produktversionen verlangen nach einem effektiven und gleichzeitig effizienten Management unserer Entwicklungsprozesse und -ergebnisse."
Doch Entwickler wollen entwickeln und sich so wenig wie möglich um Managementaufgaben kümmern. Die Versionsverwaltung aller Entwicklungsdaten - dazu zählen bei Center Communication Systems die komplette Hardwaredokumentation von den Spezifikationen über Printdaten bis hin zur Benutzerdokumentation sowie alle Quellcodedateien der entwickelten Software - und die Koordination der Aktivitäten jedes einzelnen der insgesamt 21 Entwickler des Unternehmens sollten deshalb möglichst automatisiert werden.
Voraussetzung ist der Einsatz eines so genannten Softwarekonfigurationsmanagement (SCM)-Systems. Dieses zeichnet im Hintergrund auf, wer an welcher Datei etwas ändert. Alle Änderungen lassen sich jederzeit und entlang der gesamten Historie einer Datei rückverfolgen. Das System sammelt damit Daten über Daten, Metadaten also, die wiederum für das Management der Entwicklungsaktivitäten nötig sind. Das vermeidet Fehler, erhöht die Transparenz und Effizienz. Die Entwickler können sich ausschließlich auf das Entwickeln konzentrieren, lästige Rückfragen bei Kollegen und unnötige Teamsitzungen entfallen, weil auch jeder Entwickler sehen kann, wer woran arbeitet und was von wem geändert, verbessert und ergänzt wurde. Diese Metainformationen sind umso wichtiger, wenn mehrere Entwickler gleichzeitig an ein und derselben Datei arbeiten. Denn nur dadurch lassen sich die verschiedenen Änderungen fehlerfrei in einer neuen Dateiversion zusammenführen, werden Redundanzen in der Entwicklung vermieden.
Doch nicht alle SCM-Systeme können mit jeder Art von Entwicklerdateien umgehen, die meisten sind auf die Verwaltung von Quellcode-Dateien beschränkt. "Das war für uns ein K.O.-Kriterium bei der Auswahl eines geeigneten SCM-Systems, auch und vor allem weil wir eine Versionsverwaltung der Entwicklungswerkzeuge selbst benötigten. Denn manche Vorgänge sind nur mit bestimmten Versionen dieser Tools durchführbar", betont Ing. Erich Freitag. "Zum Glück mussten wir nicht lange nach der für uns geeigneten Lösung suchen. Erfahrungen eines Mitarbeiters und die Tatsache, dass Perforce das für gewisse sicherheitskritische Anwendungen von uns normativ vorgegebene Versions- und Releasemanagement flexibel unterstützte, machten die Entscheidung leicht. Schließlich stimmte auch der Preis."
Um die Übersichtlichkeit auch bei Tausenden von Dateien langfristig sicher zu stellen, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Implementierung die Gestaltung der Ordnerstruktur im SCM-System. Diese muss so weit wie möglich den organisatorischen Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Bei Center Communication Systems hat sich die grobe Trennung in projekt- und produktspezifische Daten bewährt, ohne beide Entwicklungsbereiche voneinander abzuschotten. Vielmehr kann eine Entwicklungsdatei, die im Rahmen der produktspezifischen Entwicklung entstanden ist, in einer bestimmten Version in ein kundenspezifisches Entwicklungsprojekt integriert und dort von anderen Entwicklern weiterbearbeitet werden, ohne dass dadurch die Arbeit der Produktentwickler berührt oder eingeschränkt wäre. Sollten die Projektentwickler unter Umständen in der ursprünglichen Datei einen Codefehler feststellen und korrigieren, lassen sich diese Korrekturen wieder nahtlos in die aktuellen Dateiversionen der Produktentwickler übernehmen. So entstehen Synergien, welche die Effizienz der gesamten Entwicklung erhöhen.
"Obwohl sehr einfach zu bedienen, ist Perforce ein sehr leistungsfähiges System. Je professioneller die Schulung der Mitarbeiter vorbereitet und durchgeführt wird, desto höher sind die Produktivitätsgewinne. Insbesondere die Nutzung der verschiedenen Funktionen des SCM-Systems müssen einheitlich geregelt werden", unterstreicht Ing. Erich Freitag. "Wir haben die Wahl nicht bereut, auch mit dem Support durch den Hersteller sind wir hinsichtlich Qualität und Schnelligkeit sehr zufrieden, der interne Administrationsaufwand ist überschaubar."
Das neue SCM-System ist bei den Entwicklern von Center Communication Systems beliebt. Einige machen sogar von dem Angebot des Herstellers einer kostenlosen Anwenderlizenz für private Zwecke Gebrauch.
Die wesentlichen Perforce-Eigenschaften aus der Sicht von Center Communications Systems
- Die Arbeitsplatz-Clients kommunizieren mit dem Perforce-Server über TCP/IP; die Clients sind somit unabhängig vom Betriebssystem und sowohl unter Windows als auch unter Linux verfügbar. Eine Kommandozeilenversion, beispielsweise für die Integration in fremde Entwicklungsumgebungen, ist ebenso fester Bestandteil von Perforce.
- Die Rechte, Ansichts- und Bearbeitungsmöglichkeiten lassen sich flexibel gestalten; so können für neue Benutzer die Berechtigungen schrittweise erhöht werden wenn diese die notwendige Übung besitzen.
- Die GUI-Clients entsprechen im wesentlichen dem bekannten Windows-Explorer; es sind immer alle Kontextmenüs verfügbar die für eine Operation gebraucht werden.
- Es kann grundsätzlich nichts falsch gemacht werden, da jede Operation dokumentiert ist und rückgängig gemacht werden kann.
- Perforce lässt sich User für User erweitern; jeder neue Mitarbeiter, der Zugriff auf Perforce benötigt, erhält somit seine persönliche Lizenz.
- Perforce unterstützt flexibel die unterschiedlichen Prozesse in der Produkt- und Projektentwicklung.
- Bereits entwickelte Komponenten lassen sich einfach in andere Entwicklungsprojekte integrieren und wieder verwenden.




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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 