Rund 500 Aussteller aus sieben Ländern fanden sich auf 43.000qm zur diesjährigen ifabo ein. Gezählt wurden an den fünf Messetagen rund 45.000 Besucher. Der Fachbesucheranteil lag, laut einer Umfrage von Mitropa, bei 77,2 Prozent und war somit um 15% höher als im Vorjahr.
Für den Generaldirektor der Wiener Messen, Mag. Alfred Waschl, hat die "Trennung in Business und Public Days die Besucherstruktur deutlich verbessert. Ein Teil der Schüler und Privatbesucher blieben aus, die Zahl der Fachbesucher ist gegenüber 1998 unverändert. Die Fachbesucher sind nach Ergebnissen der Besucher-Umfrage die wesentlichen Entscheidungsträger bei Investitionen der österreichischen Wirtschaft."
Die schon angesprochene Trennung fanden 70% der Fachbesucher sehr gut, nur 9% bezeichneten sie als "nicht notwendig". Auch die Beurteilung der Messe fiel unter den Fachbesuchern mit 63% - für die sich die Erwartungen erfüllt hatten - eher positiv aus. Das zeigt sich auch darin, daß 64% im nächsten Jahr sicher wieder kommen wollen.
Die Fachbesucher stammten zu 27% aus dem Dienstleistungsbereich, Handel 16%, Industrie und Gewerbe je 14%, Verwaltung und Behörde 11% und Freie Berufe 9%. 32% gaben an, selbständige Unternehmer zu sein, weitere 22% waren leitende Angestellte. Die Fachbesucher kamen zu 46% aus Wien, zu 21% aus Niederösterreich, zu 13% aus Oberösterreich und zu 8% aus der Steiermark.
Die Teilung wurde von den Ausstellern unterschiedlich beurteilt. Auch wenn für IBM beispielsweise die Trennung gut angekommen ist, sollte sie, so Mag. Gerhard Hillebrand, Marketing Manager IBM Österreich, doch "zukünftig besser kommuniziert werden." Karl Aller, vom Standardsoftware-Hersteller Mesonic hingegen war in Summe mit dem Ergebnis der Messe nicht zufrieden. Panasonic, seit vier Jahren zum ersten Mal wieder auf der ifabo, war dagegen "begeistert".
Übrigens, bei den Investitionen, die die Privatbesucher planen, steht die Schaffung eines Internetzugangs (18%) an erster Stelle, vor einem PC-Ankauf (15%) und der Anschaffung eines Handys (7%). 67% der Privatbesucher hatten übrigens zum Zeitpunkt der ifabo schon einen Internetzugang.o




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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 