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Security

R&M Austria

Aussteckschutz für Verkabelung

Der Schweizer Cablingspezialist R&M beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit speziellen Produkten, die die Sicherheit von Verbindungen in Netzwerken steigern. Die neueste Entwicklung hört auf den Namen Patch Guard und ist der erste abschließbare Aussteckschutz für RJ45-Rangierkabel.

Das Schloss am Kabel besteht aus einer nachträglich und ohne Werkzeug montierbaren, zweiteiligen Kunststoffmanschette mit Verschlussmechanismus. Der Anwender kann sie mit wenigen Handgriffen nachträglich und einfach am Kabelende anbringen.

Mit dem Patch Guard wird der Entriegelungshebel des RJ45-Steckers blockiert. Nur autorisierte Personen, die im Besitz des passenden Schlüssels sind, können den Aussteckschutz öffnen. Um auch das richtige Einstecken zu unterstützen, kann das Produkt zusätzlich mit Farbclips codiert werden.

Diese neue Lösung unterstützt die Sicherheitsziele in allen typischen Anwendungsgebieten der Büro-, Heim- und Industrieverkabelung. In Unternehmen ist der Patch Guard an vielen Orten eine praktische Unterstützung für mehr Sicherheit: vom Serverraum über aktive Netzkomponenten und Verteiler bis zum einzelnen PC-Arbeitsplatz mit seinen Peripheriegeräten. Durch die kompakte Bauweise lässt sich das Produkt auch bei hohen Packungsdichten am Switch einsetzen.

Mit einer weiteren Neuheit, dem Plug Guard E-2000, wendet R&M das Prinzip des mechanischen Aussteckschutzes erstmals auch bei Glasfaserverbindungen an. Nur mit einem speziellen Schlüssel können die gesicherten E-2000 Stecker entriegelt werden. Damit verhindern Carrier kostenintensive Netzunterbrechungen. Diese Funktion lässt sich bei allen bestehenden E-2000 Installationen einfach nachrüsten. Dazu muss lediglich der Standard-Entriegelungshebel ausgewechselt werden.

Variantenreiche Produktpalette

Mit dem Patch Guard erweitert R&M seine Palette an Sicherheitsprodukten für die passive Infrastruktur. Der Unterschied zu den bisherigen Lösungen: erstmals kann ein verriegelbarer Absteckschutz direkt am Patchkabel angebracht werden. Alle Mitglieder der Sicherheitsfamilie zeichnen sich durch hohe Praxisrelevanz aus.

Grundsätzlich besteht das System aus drei Sicherheitsstufen, vom Farbleitsystem für richtiges Anschließen bis zum Absteckschutz mit Autorisierung. In der ersten Stufe wird durch eine Farbcodierung an den jeweiligen Anschlusspunkten erreicht, dass selbst ein Laie erkennt, welches Kabel zu welchem Anschlussmodul gehört. Falsches Anstecken wird dadurch zumindest unwahrscheinlich gemacht.

Die zweite Stufe - der Data Safe Lock - macht falsches Verbinden zusätzlich auf mechanische Weise unmöglich: Eine einfach konstruierte Sperre sorgt dafür, dass nur passende Anschlüsse zusammengefügt werden können.

In der dritten Stufe - zu der auch der neue Patch Guard gehört - wird dem versehentlichen bzw. mutwilligen Lösen oder Herausreißen von Steckverbindungen entgegengewirkt. Hier hatte R&M bisher zwei patentierte Produktvarianten namens Safe Clip und Plug Guard im Programm. Der Safe Clip ist eine Manschette in Signalfarbe, die über den RJ45-Stecker gelegt wird. Um später das Kabel aus der Dose herausziehen zu können, muss der kleine Clip entfernt werden. Dies ist zwar ein einfacher Handgriff, doch er verhindert Gedankenlosigkeit: Die an der Verbindung hantierende Person muss bewusst die Manschette entfernen, bevor der Kontakt gelöst werden kann.

Der Plug Guard geht einen Schritt weiter: Einmal angesteckt, kann der gesicherte Kontakt nur mehr mittels passendem Schlüssel gelöst werden. Der Plug Guard entspricht im Lösungsansatz somit dem Patch Guard. Die beiden Produkte unterscheiden sich nur darin, dass das eine an der Dose und das andere am Patch Kabel angebracht wird.

Charakteristisch für die gesamte Produktserie ist ihre einfache Funktionsweise bei gleichzeitig hoher Wirkung. Die geringen Kosten erlauben es auch kleinen Betrieben oder Non-Profit-Unternehmen wie Schulen, NGOs etc., ihre Netzwerke gegen Ausfälle durch unsachgemäße Behandlung abzusichern.

www.rdm.at

 

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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