Während Farbdruck- und Farbscanner ja nichts grundlegend Neues sind, werden Sie sicher das erste Farbfax, das Ihnen auf den Tisch flattert, einer genaueren Begutachtung unterziehen. Das Multifunktionsgerät, das einen Farbtintendrucker eingebaut hat, ist also doch etwas ganz Besonderes.
Damit Farbfaxen sinnvoll wird, bedurfte es aber zuerst einmal einer internationalen Vereinbarung. Der neue Farbfaxstandard ITU-T30E wurde von namhaften Herstellern und Telekom-Gesellschaften entwickelt. Er ist herstellerunabhängig. Deshalb können Sie mit dem HP OfficeJet 710 weltweit Farbfaxe versenden (oder empfangen) - immer vorausgesetzt, die Gegenstelle beherrscht bereits das neue Protokoll.
Für die Farbfax-Funktion nutzt der Drucker den Speicher des angeschlossenen PCs. Deshalb muß für den Farbfaxempfang und -versand der PC immer angeschaltet sein - und das ist doch ein kleiner "Wermutstropfen".
Aber bei der Druckgeschwindigkeit brauchen Sie deshalb keine Abstriche zu machen. Der OfficeJet 710 schafft mit einer Auflösung von 600 x 600dpi bis zu fünf Seiten schwarzen Text in der Minute. Farbe geht ein weniger langsamer, hier sind es immerhin noch bis zu zwei Seiten/Minute.
Über die integrierte Scan-to-Email-Funktion können Sie Farb- oder S/W-Dokumente einscannen und über das Internet an eine beliebige Adresse versenden. Es stehen Ihnen somit also wirklich alle Kommunikationsmöglichkeiten in Farbe offen.
Der HP OfficeJet 710 kostet rund 8.490,-öS (unverbindliche Preisempfehlung inkl.MwSt.)
Bezugsquelle:
Hewlett-Packard
Tel. 01/25 000-0




1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 