Dominik Troger
Das wechselhafte Schicksal von Österreichs erstem kommerziellen Internet Service Provider hat eine neue Facette bekommen: EUnet wurde von eTel Austria AG übernommen. eTel nützt den Kauf (Kaufpreis rund 30 Mio. Euro), um sich mit einer renommierten Geschäftskundenbasis unter Österreichs Top 500 Unternehmen und viel Know-how aufzurüsten. Zugleich soll der nach der Fusion erzielbare Jahresumsatz von etwa 100 Mio. Euro eTel eine dauerhafte Marktgröße verleihen.
"Die Marke EUnet ist wie eTel für hochwertige B2B-Services bekannt und passt daher perfekt in das Gesamtbild unserer nachhaltigen Unternehmens- und Wachstumsstrategie. EUnet ist ein strategischer Baustein im Ausbau unseres Daten- und Internetumsatzes", erläutert dazu Dr. Achim Kaspar, Vorstand der eTel Austria AG und EUnet-Geschäftsführer.
Kaspar verspricht eine "substantielle Zusammenführung" der beiden Unternehmen, wobei zuerst einmal technische Synergien genützt werden sollen. An einen radikalen, kurzfristigen Mitarbeiterabbau sei nicht gedacht. Die Marke EUnet wird als "EUnet - Member of eTel Group" unter dem Dach der eTel Group weitergeführt. "Der Name hat eine positive Kraft", meint Kaspar "und vermittelt den Kunden gegenüber Loyalität."
Für Kunden, die Fragen zum Eigentümerwechsel haben, hat eTel Austria AG eine eigene kostenlose Hotline eingerichtet: 0800 1011 11



1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 