Unternehmen richten heute Wireless-Netzwerke ein, um den einfachen Zugriff auf Ressourcen und Daten von jedem beliebigen Ort aus zu ermöglichen. Mit Hilfe des HiPath Wireless Portfolio können Unternehmen freie Standortmobilität schaffen. Bei diesem Portfolio handelt es sich um eine verteilte, individuell anpassbare Unternehmenslösung. Dabei ist es unerheblich, ob nur die gemeinsame Nutzung von Wireless-Daten, eine konvergierte Sprach- und Datenkommunikation oder komplette Multimedia-Kollaborationen geplant sind - alles ist drahtlos möglich.
Beim WLAN-Telefonieren können beim Wechsel zwischen den Accesspoints unangenehme Hall- und Echoeffekte auftreten, hohe Bandbreite reicht allein für eine optimale Sprachübertragung im WLAN nicht aus. Durch die Einbeziehung der Quality of Service-Merkmale des Standards 802.11e lässt sich die Sprache in WLAN-Netzen priorisieren und damit die Übertragungsqualität sicherstellen.
"Für die mobile Sprach- und Datenkommunikation im Firmennetz bietet Siemens mit HiPath Wireless LAN geeignete Infrastruktur und HiPath Plattformen sowie WLAN Devices für maßgeschneiderte Lösungen. Siemens setzt dabei auf eine "sanfte Migration" der beiden Welten", meint DI Josef Jarosch, Bereichsleiter Communications Enterprise bei Siemens Österreich.
Das ist ideal für Klein- und Mittelbetriebe, die nicht die gesamte IKT-Infrastruktur austauschen können, sondern Lösungen brauchen, die die vorhandenen Kommunikationsanlagen optimal einbinden. Der Betrieb telefoniert in der Zentrale über seine vorhandene Nebenstellenanlage und in der Werkshalle und am Betriebsgelände über schnurlose WLAN Endgeräte. Dabei können auch externe Standorte mit Access Points über IP eingebunden werden. Je nach Bedarf lässt sich diese Lösung schrittweise erweitern.
Mit dem HiPath Wireless Controller steht zudem eine Hochleistungsplattform zur Verfügung, die als zentrale Intelligenz für die HiPath-Wireless-Unternehmenslösung fungiert, einer skalierbaren gerouteten Lösung für WLAN. Der Controller ist ein voll funktionsfähiger Router, der alle Clients, die mit Access Points verbunden sind, zusammenfasst und koordiniert. Dadurch wird die Netzverwaltung enorm vereinfacht, da Vor-Ort-Eingriffe an verteilten Access Points unnötig werden.



1/2012
8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 