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Strategien

Fabasoft eGov-Suite

Auszeichnung im E-Government

Die Fabasoft eGov-Suite Version 6.1 erreichte bei der Zertifizierung nach dem deutschen Standard DOMEA 2.0 mit Abstand das beste Ergebnis und kam zur Cebit auf den Markt.

Rüdiger Maier

"Unsere Strategie ist es", so die beiden Vorstände der Fabasoft AG Dipl.-Ing. Helmut Fallmann und Leopold Bauernfeind, "die volle Funktionalität unserer E-Government-Software im Linux-Umfeld genauso wie im Windows-Umfeld verfügbar zu machen. Auf diese Weise geben wir keine Strategie vor, sondern unterstützen die jeweiligen Strategien unserer Kunden voll." Damit wird durchgängiges E-Government vom Antrag bis zur rechtssicheren Zustellung unabhängig von der verwendeten Software-Plattform möglich.

"Wir haben ja schon bisher einen hohen Marktanteil im Bereich elektronischer Akt, nun geht es um die Einbindung von Anwendungen, die elektronische Zustellung, die schnelle Dokumentbearbeitung und die Vernetzung von Transaktionen ohne Medienbrüche", erläutert Bauernfeind weiter. Die neue Version 6.1 beinhaltet auch den Microsoft Windows-Client. Er ist voll in die Windows-Oberfläche integriert und unterstützt die Microsoft Terminal Services.

Bei den zu integrierenden Anwendungen sehen Fallmann und Bauernfeind zunehmend eine Spezialisierung der Länder: "Das Land Vorarlberg hat etwa viele interessante Fachanwendungen erstellt, die nun auch andere Bundesländer übernehmen sollten, um ihren Bürgern den gleichen Service bieten zu können." Auch bei der elektronischen Zustellung (RSa und RSb-Benachrichtigungen) sei Österreich schon sehr weit. "Diese Erfahrungen könnten auch im privaten Bereich genutzt und breit vermarktet werden", so Fallmann. Im Bereich der Bürgerkarte werde die Akzeptanz allerdings noch einige Zeit brauchen: "Es wird nicht wie beim Bankomaten zehn Jahre dauern, aber eine gewisse Gewöhnungsphase ist einfach notwendig", meint Bauernfeind. Jedenfalls seien viele Karten heute bereits für eine "Bürgerkartenfunktion" vorbereitet.

Wissenssuche

Die Software "Mindbreeze Enterprise Search" sorgt dafür, dass das Wissen eines Unternehmens jederzeit verfügbar ist. Besonderes stolz ist das Unternehmen dabei auf die Geschwindigkeit des Findens: Schon während des Tippens des Suchbegriffes wird die passende Trefferliste eingeblendet und mit jedem Tastendruck weiter verfeinert.

Dies gilt nicht nur für den Desktop des einzelnen Users, sondern für das gesamte Firmennetzwerk und mit Version 6.1 auch für Dokumente und Daten der eGov-Suite. Wenn man bedenkt, dass jede/jeder berufliche Anwender/-in rund 500 Arbeitsstunden pro Jahr mit erfolgloser Suche nach Informationen vergeudet, lässt sich das Einsparungspotential erahnen.

www.fabasoft.at

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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