Thin-Client/Server-Computing (kurz: TCSC) wird oft als wirkungsvolles Mittel erkannt, die verborgenen Kosten für die technische Unterstützung der im Netz arbeitenden Arbeitsplatzcomputer entscheidend zu reduzieren.
Bei Unternehmen, die TCSC in jüngster Zeit erfolgreich eingeführt haben, nimmt die Zufriedenheit der Mitarbeiter sowohl in der Zentrale wie in den Niederlassungen mit der Informationsverarbeitung deutlich zu und erreicht durchschnittlich einen Wert von 90 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Kundenanalyse, die Bull bei österreichischen Unternehmen durchgeführt hat.
Das stark wachsende Interesse für schlankes Client/Server-Computing kommt auch in Zahlen zum Ausdruck. In dem bei Bull Österreich in Wien eingerichteten zentraleuropäischen Kompetenzzentrum für TCSC wurden allein bis zum Ende des vergangenen Jahres schlüsselfertige Lösungen verwirklicht, die insgesamt mehr als viertausend Computerarbeitsplätze neuen Stils umfassen.
Bulls WID-Lösungen basieren auf der Citrix-Software-Technologie, die die Anbindung von "dünnen" Clients bis hinunter zu Intel 286er Prozessoren erlaubt. Das Produkt WinFrame sorgt dabei für die bewährte Oberfläche von Windows 3.1. Alle Applikationen laufen aber am Server und es werden nur die elementaren Daten zwischen Client und Server übertragen. Mit dem Einsatz der Bull WID-Terminals können auch "Netzwerk Computer" realisiert werden, die auf Browser- und Java-Basis arbeiten. Bull arbeitet hier mit dem bekannten Terminalhersteller Wyse zusammen.
Bezugsquelle:
Bull AG
Tel 01/891 36-0



1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 