Einheitliche Qualitätsstandards, Übersichtlichkeit und Marktransparenz in Sachen Business Process Management (BPM) - das hat sich eine Koalition aus sieben Geschäftsprozess-Spezialisten auf die Fahnen geschrieben. Erster Schritt ist die Gründung der BPM-Allianz.
Im deutschsprachigen Raum gibt es mittlerweile mehr als 100 Anbieter von Business Process Management (BPM)-Lösungen und Produkten. Business Process Management bringt Unternehmen viele Vorteile, wie kürzere Prozesslaufzeiten, Dokumentationssicherheit und die Sicherstellung gesetzlicher Anforderungen. Doch die zunehmende Anzahl von Anbietern und die unterschiedlichen Definitionen von BPM machen es Unternehmen schwer, davon zu profitieren. Diesem Trend entgegen möchte die in Mannheim gegründete BPM-Allianz wirken, ein eigenständiger Verband, zu dessen Gründungsmitgliedern die Unternehmen abaXX, Axway, GFT Solution, IQ-Work, Pallas Athena, vitegris und WJ&P gehören. Sie arbeiten dabei eng mit dem Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement zusammen.
Die BPM-Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, die Markttransparenz im BPM-Umfeld zu erhöhen und Qualitätsstandards zu setzen. Der Verband setzt vor allem auf Aufklärungskampagnen, um auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene den Nutzen von Business Process Management Systemen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen zu verdeutlichen. Neben der Vereinfachung und Optimierung von Arbeitsabläufen erleichtert der Einsatz von BPM die Integration von Anwendungen und Daten in die Prozessabläufe.
Sebastian Grimm, Head of Marketing and Communications abaXX Technology AG, Vorstandsvorsitzender der BPM-Allianz, über die Ziele: "Mit der BPM-Allianz wollen wir einheitliche Maßstäbe für eine hohe Markttransparenz schaffen. Der Verband steht dabei in erster Linie Unternehmen offen, die das Thema Business Process Management ganzheitlich betrachten und nicht auf bestimmte Einzellösungen bezogen."



1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 