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ITnT 2006

Software AG

Geschäftsprozesse als Wettbewerbsvorteil

Die Service-orientierte Architektur (SOA) gilt als effizienteste Möglichkeit, heterogene IT-Systeme zu integrieren. Gleichzeitig gewinnt das Unternehmen an Agilität, da Geschäftsprozesse schneller an neue Marktbedingungen anpassbar sind.

Ein wesentlicher Vorteil einer SOA ist die Wiederverwendbarkeit bestehender Systeme und Programmfunktionen. Als Vorbild für die SOA kann die Automobilindustrie dienen: hier hat sich der Plattformgedanke längst durchgesetzt. Die Hersteller haben zentrale Komponenten identifiziert, die sich - gegebenenfalls leicht angepasst - immer wieder in neuen Fahrzeugmodellen verwenden lassen. Ein vergleichbares Ziel verfolgen Organisationen, die eine SOA implementieren möchten.

SOA von der Software AG

Mit ihren Lösungen und erfahrenen Beratern unterstützt die Software AG Kunden in allen Phasen des SOA-Lebenszyklus. Das Portfolio setzt sich aus innovativen Produkten zusammen, die alle auf etablierten Industriestandards basieren. Die Lösungen sind individuell einsetzbar und bilden einen kompletten SOA-Lebenszyklus ab:

  • Composite Application Integrator

Mit diesem neuen Entwicklungswerkzeug der Software AG entwickeln Unternehmen so genannte Rich Internet Applications. Auf Basis moderner Ajax-Technologien (Asynchronous Java Script and XML) erhalten auch Browser-basierende Anwendungen den Funktionsumfang von herkömmlichen Desktop-Applikationen. Informationen und Geschäftslogik aus einer Serviceorientierten Architektur lassen sich mit dem CAI direkt in die Benutzeroberfläche einbinden - die SOA bekommt so ein Gesicht.

  • Enterprise Legacy Integrator

Der Enterprise Legacy Integrator stellt Daten und Geschäftslogik, die sich in Mainframes oder anderen Bestandssystemen verbergen, über Technologiestandards wie Web Services für die Integration in einer SOA bereit.

  • Enterprise Service Integrator

Eine SOA-Plattform stellt alle IT-gestützten Dienste bereit, die ein Mitarbeiter für einen fachlichen Ablauf nutzt. Aber erst ein Enterprise Service Bus macht aus einzelnen technischen Komponenten einen komplexen Business Service - damit muss der Anwender beispielsweise nicht mehr auf verschiedene Bestandssysteme oder Bildschirmmasken zugreifen. Der Enterprise Service Integrator orchestriert die integrierten Komponenten zu Composite Applications, die sich dann als komplexe Web Services für Informationstools, Prozesse oder Präsentationsschichten einsetzen lassen.

  • Enterprise Business Process Manager

Der Enterprise Business Process Manager modelliert, automatisiert und optimiert Geschäftsprozesse. Umfassende Reporting-, Überwachungs- und Simulationsfunktionen identifizieren Schwachstellen in fachlichen Abläufen. Fachabteilungen optimieren mit dem Enterprise Business Process Manager ihre Prozesse auch ohne Unterstützung der IT-Abteilung und sind damit in der Lage, eigenständig ihre Produktivität und Effizienz zu steigern.

  • Enterprise Information Integrator

Anwender erhalten mit dem Enterprise Information Integrator fachliche und rollenspezifische Sichten auf Informationen in Echtzeit. Hierbei können Abfragen über unterschiedliche Datenquellen und Applikationen erfolgen. Unternehmen erzielen mit dieser Lösung eine Informations-Integration, die wesentlich dazu beiträgt, Arbeitsabläufe an einzelnen Arbeitsplätzen zu beschleunigen.

  • CentraSite

Wesentliche Voraussetzung für die prozessgesteuerte Integration ist ein zentrales Repository. Diese zentrale Komponente verwaltet und steuert sämtliche Bestandteile einer SOA-Landschaft. CentraSite erfasst sämtliche SOA-Komponenten, speichert Prozesse, Regeln, Service Level Agreements, Verfügbarkeiten, Zugriffsrechte und weitere Details der Infrastruktur und schafft die Grundlage zur Wiederverwendbarkeit von Komponenten.


Software AG auf der ITnT

Wenn Sie mehr über diese Themen erfahren wollen, besuchen Sie uns während der ITnT auf unserem Stand in der Halle A Stand A0336/2 (Executive Lounge).

Vortrag: "Process Driven Architecture"

SOA als Brücke zwischen Geschäftsprozessen und Technologie - Software AG-Spezialist Christoph Strnadl referiert über das Thema: "Process Driven Architecture von der flexiblen Prozess Architektur zur flexiblen IT-Architektur".

  • Am 13. Februar 2006 um 13:00 Uhr im Rahmen der Executive Lounge Vortragsreihe.
  • Am 14. Februar 2006 um 13:00 Uhr im Rahmen des ITnT-Anwenderforums.

www.softwareag.com/at

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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