Die aktuelle MXtreme kombiniert präventive Maßnahmen zum Schutz vor potenziellen Bedrohungen mit einer umfassenden Compliance- und Privacy-Lösung zum Schutz vertraulicher Daten. Die MXtreme-Technologie hat das Ziel, Bedrohungen vorzubeugen, Informationen zu kontrollieren und die komplette E-Mail-Abwicklung zu steuern.
Zu den Schlüsselfunktionen in der aktuellen Version gehören: die MXtreme Intercept Engine, die MXtreme Privacy und Compliance Engine, Verschlüsselung, die Integration mit F5s BIG-IP und Cisco IOS Komponenten, On-Demand Skalierbarkeit und verbesserte Ausfallsicherheit.
Laut Hersteller blockiert die neue Version mehr als 90% an unerwünschten Inbound-E-Mails bevor sie überhaupt ins Netzwerk gelangen. Dazu gehören Spam, Viren, Denial-of-Service, Attacken auf die interne Verzeichnisstruktur, Phishing und Flooding. Um über den Charakter von Nachrichten entscheiden zu können, nutzt die Intercept Engine Absender-Informationen, untersucht den Inhalt der Nachrichten und Verhaltensweisen des E-Mail Client.
Um noch präziser analysieren zu können, arbeitet sie zusätzlich mit dem BorderWare Security Network zusammen. Hier werden weltweit Daten von mehr als 8.000 BorderWare Sicherheitsprodukten gesammelt und korreliert. Auf diese Weise können Attacken, die auf unterschiedlichen Eintrittswegen ins Netzwerk gelangen, erkannt und in Echtzeit abgewehrt werden. Kunden profitieren im Hinblick auf Prävention, Leistung, Quality-of-Service und niedrigeren Kosten.
Zusätzlich blockiert MXtreme 6.0 nicht erwünschte E-Mails an der Netzwerk-Grenze durch die Integration mit der BIG-IP Policy von F5 und Cisco IOS Komponenten. Damit werden keine separaten Hardware-Devices mehr benötigt, um zusätzliche Bandbreite und einen hohen Service-Level zu sichern. F5 hat den BorderWare-Ansatz im letzten Monat mit dem ersten Preis im iRules Wettbewerb honoriert.
Ein zentrales Content-Management mit Reporting- und Monitoring-Optionen, inklusive Attachment-Kontrolle soll helfen, den administrativen Overhead zu reduzieren.
www.borderware.de
www.client-server.at
Halle A Stand 0508
Mehr Sicherheit für Geschäftsprozesse
Andrew Graydon, CTO, BorderWare Technologies Inc. über Ansätze einer neuen Sicherheitsstrategie.
Dominik Troger
Mit der Präsentation der MXtreme Mail Firewall 6.0 geht man beim Security-Spezialisten BorderWare neue Wege. Laut Andrew Graydon liegt dem Redesign der Produktlinie ein neuer strategischer Ansatz zugrunde. Es geht dabei weniger um Technik an sich, sondern es geht um das Funktionieren von Geschäftsprozessen. "40 Prozent des Netwerkverkehrs sind unerwünscht", so Graydon, und dabei geht es nicht nur um Spam.
Das Ziel von Borderware sei demnach eine "Unified Security Platform", die umfassende, multiple Analysemöglichkeiten einsetzt. Für Graydon sind Content-Analyse sowie die Analyse des Verhaltens von Anwendungen und Anwendern der Schlüssel für ein zukünftiges Sicherheitsmanagement. Die positive oder negative "Reputation" einer IP-Adresse ist dann nur mehr ein kleiner Teil in einem Puzzle von verschiedenen Analyseprozessen.
"MXtreme 6.0 ist ein entscheidender Schritt vorwärts. Kunden haben jetzt die Möglichkeit, unerwünschte E-Mails bereits pro-aktiv zu blockieren, ehe sie überhaupt ins Netzwerk gelangen. Das können übliche Stand-Alone-Produkte nicht leisten", ist Graydon überzeugt.




1/2012
8/2011
7/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 