Das Kernforschungszentrum CERN in Genf vertraut bei seiner IT-Infrastruktur für den weltweit größten Teilchenbeschleuniger, den Large Hadron Collider (LHC), auf eine Reihe von Netzwerkprodukten und Lösungen von ProCurve Networking by HP.
Um die Ausfallssicherheit, die Geschwindigkeit und die Effizienz der gesamten IT-Infrastruktur sowie der gesamten Forschung zu verbessern, entschied sich das weltweit führende Kernforschungszentrum für die Anschaffung von 300 HP ProCurve Switches der Serie3400cl. Diese kommen sowohl auf dem Campus selbst als auch zur Vernetzung der Technologieinfrastruktur bei CERN, einem der weltweit führenden, wissenschaftlichen Grid-Computing-Projekte, zum Einsatz.
Weltweit vernetzte Wissenschaft
"Wir suchten einen soliden Partner, der in neueste Technologie und Forschung investiert. Unsere technischen Anforderungen sind dem normalen Industriestandard manchmal ein wenig voraus - deswegen ist es für uns wichtig, mit Partnern wie ProCurve zusammen zu arbeiten, die flexibel genug sind, in die Entwicklung von speziell abgestimmten Lösungen zu investieren", erklärt David Foster, Gruppenleiter Communications, Systems und Networking bei CERN.
Maßgeblich für die Investitionsentscheidung zugunsten von ProCurve waren das hohe Leistungsvermögen, der niedrige TCO (Total Cost of Ownership) und die gesteigerte Netzwerksicherheit. Bisher wurden rund 50 ProCurve 3400cl Switches auf dem CERN-Campus implementiert. Weitere 250 dieser Layer 3 Gigabit LAN Switches werden im Rechenzentrum von CERN installiert. Sie sollen mehr als 6.000 PCs verbinden, die das Herzstück des LHC-Computing Grids darstellen. Dieses weltweit verteilte Wissensnetz wird sicherstellen, dass bei der Inbetriebnahme des LHC im Jahr 2007 tausende Wissenschafter jedes Jahr rund 15 Petabytes, also 15 Millionen Gigabytes, an generierten Daten verarbeiten, speichern und analysieren können. In den nächsten Jahren sollen bis zu 700 neue Switches dazu kommen, um die gesamte IT-Infrastruktur wieder auf den neuesten Stand zu bringen.
Individuelle Lösungen für spezielle Anforderungen
"Die guten Beziehungen zu CERN basieren auf Innovation. Ich freue mich außerordentlich, dass wir nun diese Partnerschaft mit diesem Projekt erweitern", beschreibt Wenceslao Lada, Vice President und General Manager EMEA von ProCurve Networking. "Die Entscheidung von CERN, in unsere Netzwerklösungen zu investieren, beweist, dass ProCurve als führender Anbieter erkannt wird und mit seinen Produkten und der Adaptive EDGE Architektur den Mehrwert liefert, den Unternehmen für ihren Geschäftserfolg benötigen."
Die Adaptive EDGE Architektur von ProCurve basiert auf einem intelligenten Edge, das über eine verlässliche Verbindung mit dem IT-Kern verbunden ist und sich über Geschäftsrichtlinien automatisch konfigurieren lässt. Damit bietet ProCurve eine umfassende Strategie für das Netzwerk-Design, die die Steuerung vom Zentrum mit der Kontrolle am Netzwerkrand verbindet. Die Architektur stellt den Rahmen für Produkte von ProCurve dar, die hohe Leistung und Verfügbarkeit, dynamische und detaillierte Kontrolle der Netzwerksicherheit bieten, die Komplexität verringern und die Produktivität steigern.
"Die Adaptive Edge Architektur entspricht ganz unserer Campus Strategie", fügt Foster abschließend hinzu. "Dank ProCurve verfügen wir jetzt über ein Netzwerk mit hohem Leistungsvermögen, Sicherheit und Intelligenz. Es erfüllt dadurch die Erfordernisse für das Management komplexer Anwendungen, die wiederum zentraler Bestandteil des Large Hadron Projekts sind."
Vielseitige Partnerschaft über Jahre
Seit mehr als 12 Jahren vertraut CERN auf Netzwerk-Equipment von HP. HP arbeitet auch beim 2003 ins Leben gerufenen CERN Openlab Projekt mit. Dieses stellt die Rahmenbedingungen für gemeinschaftliche Projekte zwischen CERN und der IT-Industrie dar. Das große Ziel des CERN Openlab ist die Entwicklung von Schlüsseltechnologien, die das riesige internationale Netz an Prozessoren, Servern, Highspeed-Switches, Speichern und Database Software unterstützen.
Über CERN
Gegründet 1954 mit Sitz in Genf, ist CERN - die europäische Organisation für Kernforschung - das weltweit führende Labor für Teilchenphysik. 2.500 Physiker aus 20 Mitgliedsstaaten, darunter auch Österreich, arbeiten an der Erforschung der Zusammensetzung der Materie. CERN beherbergt mit dem LHC nicht nur den größten und stärksten Teilchenbeschleuniger der Welt, sondern auch das LHC-Computing Grid, das größte internationale Wissenschaftsnetz. 1989 erfand der CERN-Wissenschafter Tim Berners-Lee das World Wide Web, das ursprünglich dazu gedacht war, den automatischen Informationsaustausch zwischen Forschern unterschiedlicher Universitäten und Institute sicherzustellen.




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