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Thema: Business Process Management

Kommentar von Günther Lang, Software AG

Jenseits der Modellierung

Oder: Warum Business Process Management (BPM) einen Enterprise Process Manager braucht.

Günther Lang

Als ganzheitlicher Ansatz vereint Business Process Management (BPM) Management- und Prozesskenntnisse mit IT Wissen und soll damit für den optimalen Takt in modernen Geschäftsprozessen sorgen. Mitunter beschränken sich jedoch derartige Initiativen auf das bloße Modellieren der Prozesse und verschenken damit Verbesserungspotenziale von erfahrungsgemäß über 20-30%. Mit dem Enterprise Process Manager bietet die Software AG eine Lösung an, die ihren Schwerpunkt in der operativen Umsetzung von BPM und dem eigentlichen Management und der Steuerung der Prozesse hat - und nicht beim "Zeichnen" von Prozessketten stehen bleibt.

Die Planung bzw. laufende Optimierung und Adaptierung von Geschäftsprozessen ist eine der Kernkompetenzen des Managements einer Firma. Da aber Prozesse und IT in modernen Unternehmen nicht mehr voneinander trennbar sind, bedarf es heute der Integration rein technischer Zugänge der IT und der unternehmerischen Visionen von Geschäftsprozessen. Darin liegt die besondere Fähigkeit der Software AG. Wir holen die Kunden dort ab, wo sie die Berater stehen lassen.

BPM: Der richtige Takt im Business

Business Process Management versteht sich dabei als ganzheitlicher Ansatz des Managements der Prozesse eines Unternehmens, von der Planung über die Einführung und Umsetzung bis hin zur laufenden Optimierung. Dabei ist die (oft mit teuren Werkzeugen unterstützte) Modellierung der Prozesse bloß die erste, aber nicht einmal die wichtigste Phase: Dies ist eindeutig die operative Umsetzung der Prozesse.

Kernstück dabei ist der Enterprise Process Manager der Software AG, ein sogenanntes Business Process Management System (BPMS), das die Prozessflüsse "taktet". Das System ist der Dirigent, die Partitur ist das Prozessmodell und die Umsetzung der tatsächliche Prozess. Noch mehr vereinfacht: Das System legt fest, wer was macht und wie. So sollte beispielsweise bei einer Bank ein Kreditantrag oder bei einem Telefonanbieter die Anmeldung eines neuen Anschlusses einen genau definierten Geschäftsprozess auslösen. Und er verspricht, dass man nach der Implementierung eines BPMS auch keinen Unternehmensberater mehr braucht: "Ein BPM System liefert in Echtzeit alle Daten über die tatsächliche Leistung und Qualität der Prozesse. Mit BPM kann daher wieder der Manager selbst die Prozesse steuern."

Effizienzsteigerung und Flexibilisierung sind Auslöser

Die Software AG definiert zwei typische Auslöser für BPM: Automatisierung und Koordinierung, um die Effizienz zu steigern, Fehlerquellen zu reduzieren und Kosten zu sparen sowie Flexibilisierung, um die zukünftigen, heute noch gar nicht bekannten Anforderungen bewältigen zu können.

Bevor man sich jedoch auf ein derartiges Projekt einlässt, empfiehlt sich die Durchführung eines Proof of Concepts. Dabei wird das BPM Potenzial identifiziert und quantifiziert. Vergangene Projekte beweisen wiederholt, dass selbst für Pilotprojekte der durchschnittliche Return on Investment (ROI) über 30% liegt.

Gesteuert und gemanagt wird der Prozess-Lebenszyklus im BPM über den Enterprise Process Manager. Dabei handelt es sich um eine Anwendung, die im Gegensatz zu ERP Produkten nach einem Prozessmodell ausgerichtet ist. Dies erlaubt erstmals die Definition, Steuerung und Veränderung der Prozesse durch den Fachanwender selbst ohne die IT-Abteilung. Bei der technischen Lösung kooperiert die Software AG strategisch und langfristig mit Fujitsu Limited. Damit kann die Software AG ein System anbieten, das von Gartner gegenüber dem gesamten Mitbewerb mit der besten und höchsten Bewertung in der "ability to execute", der Umsetzungsstärke, charakterisiert wird.

Zusammenfassend: "Wir wollen nicht an der Prozessdokumentation gemessen werden, sondern an der realen Umsetzung der Prozesse im Enterprise Process Manager." Damit bleibt wohl nur die Frage offen, was denn ihr Unternehmen nach der Modellierung macht...

www.softwareag.at

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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