Andreas Roesler-Schmidt
SupportEDV betreut bereits seit 1987 die IT-Systeme von Großkunden und konzentriert sich dabei auf zwei Software-Umgebungen: Windows Server sowie SuSE/RedHat Linux auf IA32 und IA64-Server-Plattformen. Zum Leistungsumfang des 20-Mann-Unternehmens gehören neben Windows- und Linux Server Implementierungen die Server-Konsolidierung und -Virtualisierung, SAN-Storage und Backup-Lösungen, Remote Software- und Security-Wartung, Hardware Services und Benachrichtigungen sowie das Betreiben ganzer Rechenzentrums-Infrastruktursysteme. Eine Spezialität des Unternehmens wurden globale Rollouts für österreichische Unternehmen wie die OMV.
War man bisher ausschließlich Ansprechpartner für Großkunden, richtet man das Portfolio nun auch auf Mittelstandskunden aus. "Dabei zielen wir aber wirklich nur auf das M aus KMU", meint Geschäftsführer Gerhard Dörfler. Die genaue Größe dieser Kunden variiert natürlich, aber eine gewisse Infrastruktur sollte vorhanden sein, drei bis vier Server sollten im Unternehmen stehen. Schließlich ist SupportEDV auf die Server-Wartung und nicht auf Clients spezialisiert. "Unserer Erfahrung nach haben die IT-Abteilungen die Clients meist sehr gut im Griff, sind aber sehr froh Unterstützung bei den Servern zu bekommen." Auch kommunikationstechnisch sollten Mittelstandskunden gewisse Voraussetzungen erfüllen: "Es sollte schon einen eigenen Systemadministrator geben, mit dem wir eine Sprache sprechen können." Dann jedoch lässt sich der Erfahrungsschatz aus dem Großkundenbereich prima in den Mittelstand übertragen, ist Dörfler überzeugt. "Die Anforderungen sind nicht unbedingt niedriger, weil sie kleiner sind. Auch der Mittelstand ist von hochverfügbaren Systemen abhängig."
Bei den Systemen beschränkt man sich streng auf die Kernkompetenzen. Man betreut Hardware auf Intel- bzw. AMD 32- und 64-bit Basis und Windows Server sowie Linux (SuSE/RedHat) Systeme. Ganz bewusst betreut man keine Unix-Systeme. "Wir wollen das nicht anbieten, bloß weil es ‚ähnlich' ist. Wir wollen nur jene Leistungen anbieten, die wir wirklich gut erbringen können." Für Projekte, bei denen anderes gefragt ist, greift man auf Partner zurück.



1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 