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Thema: Storage-Systeme

Hitachi Data Systems - Studie

Anhaltendes Wachstum der Datenbestände

Gemäß der Untersuchung sollen sich die IT-Budgets erhöhen. Allerdings liegt der Fokus der Investitionen auf dem Management der Daten und nicht auf den Kapazitäten.

Die Menge an elektronischen Datenbeständen, die von den Unternehmen verwaltet werden muss, dürfte in den kommenden zwei Jahren um bis zu 30 % zunehmen. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse, die in der neuesten Ausgabe des Storage Index von Hitachi Data Systems publiziert werden. Der Storage Index basiert auf repräsentativen Umfragen, die bereits im 3. Jahr halbjahresweise durchgeführt werden. Für die vorliegende Ausgabe wurden mehr als 821 IT-Führungskräfte in 21 Ländern der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) interviewt.

Die jüngste Ausgabe des Storage Index beschäftigt sich damit, wie die verschiedenen Unternehmen mit dem Thema Datenspeicherung umgehen, mit den Gründen für die Implementierung von Speicherlösungen sowie mit einzelnen Technologien wie etwa NAS und Virtualisierung. Eine bemerkenswerte Erkenntnis besteht darin, dass die Unternehmen nicht genau sagen können, wie hoch der Anteil für Speicherinvestitionen am gesamten IT-Budget ist. Weiterhin stellt die Studie fest, dass die Unternehmen ihre IT-Budgets zwar minimal erhöhen, die Belastung durch wachsende Datenbestände aber kontinuierlich und weitaus stärker zunimmt.

Von den befragten IT-Führungskräften gaben 78% an, dass ihre Datenbestände in den kommenden beiden Jahren (maximal um 30%) ansteigen werden. Aus dieser Stichprobe nennen 76% wiederum den E-Mail-Verkehr als Hauptverursacher. Im Vergleich dazu werden die IT-Budgets in den nächsten zwei Jahren aber höchstens um 10% wachsen. Interessant ist zudem die Tatsache, dass eine steigende Zahl von CIO's und IT-Leitern nicht in der Lage ist, die Aufwendungen für den Speicherbereich als Prozentsatz des gesamten IT-Budgets zu beziffern (Anstieg um 15 % gegenüber der vorherigen Ausgabe des Storage Index).

Dieses Unvermögen ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass entweder die Speicherinvestitionen nicht sorgfältig genug überwacht werden oder die bisherigen Grenzen zwischen herkömmlichen Ausgaben für Speicherund neuen Technologien, die zur Verbesserung des Storage-Managements dienen und möglicherweise schwerer zu kategorisieren sind, verschwimmen.

Die letztere Ansicht wird auch von Michael Väth, Senior Vice President und General Manager EMEA von Hitachi Data Systems, vertreten: " Die Belastung durch zunehmende Datenbestände nimmt weiter zu, während die Budgets praktisch unverändert bleiben. Die Kaufentscheidungen werden anhand des Kriteriums getroffen, in welcher Form die betreffende Speicherlösung zum Gesamtergebnis des Unternehmens beitragen kann, und hängen nicht mehr so stark davon ab, welche Kapazitäten benötigt werden. Daher muss der Markt auf diesen Wandel des Käuferverhaltens reagieren und geschäftsrelevante Lösungen anbieten, anstatt nur Boxen auszutauschen."

www.hds.com/at

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Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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