Adolf Hochhaltinger
Unter dem bekannten Motto "Meet Networking People" trafen einander Kunden und Interessenten. Spezialisten vieler Firmen, deren Produkte KSI in seinem Vertriebsprogramm führt, standen zur Verfügung, um auch ganz spezielle Fragen beantworten zu können. Den Erfolg dieses Konzepts bestätigte die gestiegene Beteiligung: Mit 530 Besuchern wurde eine Steigerung um immerhin 6 % gegenüber der letzten KSI-Veranstaltung im April dieses Jahres erreicht.
Aufgewertet wurde die Veranstaltung wieder durch die Seminare, in denen - thematisch geordnet - am ersten Tag - "Cabling Day" - typische Probleme der (strukturierten) Verkabelung und bewährte Lösungen hierzu präsentiert wurden, am zweiten Tag - "Security Day" - waren Sicherheitsfragen an der Reihe, und am dritten und letzten Tag, dem "Solution Day", wurden Lösungen für öfter auftretende Problemstellungen vorgestellt.
Dabei wurde das bewährte Erfolgskonzept beibehalten: tagsüber interessante Seminare und Workshops mit internationalen Fachleuten, und ab 18:00 Uhr Unterhaltung und Smalltalk mit der Möglichkeit "den Grillwagen durchzukosten."
Neue Produkte
Besonderen Anklang fand die Cat.7-Verkabelung, die nun auch 10Gigabit-Ethernet in Kupfertechnologie mit Leitungslängen von bis zu 100 Metern ermöglicht. Diese Leitungen schaffen bis zu 900 MHz (Netzwerkkabel, Paare in Metallfolie (PiMF) und Gesamt-Geflechtschirm, für "Category-7"-Anwendung).
Ebenfalls Ziel des Interesses waren die neuen Überwachungskameras, darunter Modelle mit drahtloser WLAN-Anbindung, mit IR-Beleuchtung oder mit Bewegungssensor. Diese Kameras sind als Überwachungslösung für Firmen oder für das private Grundstück geeignet und übertragen "Live"-Ereignisse über ein vorhandenes Netz oder das Internet. Es handelt sich um "Stand alone"-Geräte, sie brauchen keinen eigenen PC für den Betrieb und können an jedem beliebigen Ort aufgestellt werden, an dem es ein Netzwerk (LAN), ein Wireless LAN oder einen vorhandenen Breitband-Internetanschluss gibt. Bildschirm-/Maus-/Tastatur-Umschalter
Neuigkeiten wurden auch bei den Umschalt-Boxen präsentiert, mit denen man von einer Konsole aus mehrere PCs bedienen kann. Die PCs sind dabei über "Hot-Keys" auf der Tastatur und/oder über Schalter am CPU-Switch anwählbar. Diese CPU-Switches gibt es in vielen Ausführungsvarianten, um den verschiedenen Typen an Konsolen (PS/2 oder USB) und PC's (AT, PS/2, USB) gerecht zu werden, bzw. Kombinationen untereinander zuzulassen.
Manche von ihnen schalten auch die Audio-Anschlüsse der Soundcard mit um, andere sind "powerless" - sie benötigen keine eigene Stromversorgung, eine dritte Modellreihe bietet zusätzlich eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung), und einige Modelle zeigen an einem eigenen Bildschirm den jeweiligen Status an.
Ein einzelner Switch kann hier - je nach Modell - zwischen zwei und sechzehn Rechner schalten, zudem sind die 19-Zoll-Einbaumodelle auch noch kaskadierbar und können damit eine fast unbegrenzte Anzahl von Rechner von einer zentralen Stelle aus "bedienen" - ideal z. B. für die Administration von Servern in einem Rechenzentrum, in einem Datacenter oder bei einem Provider.
Vorteile von Wireless Lan:
Auch die Vorzüge des "Wireless LAN" wurden diskutiert: Im Gegensatz zu manchen Aussagen ist durch moderne Kodierungsverfahren - z.B. 64/128/256-Bit WEP (Wired Equivalent Privacy) encryption oder den neuesten Verfahren 64/128-Bit AES (Advanced Encryption Standard, IEEE 802.11i) beziehungsweise WPA (Wi-Fi (Wireless Fidelity Protected Access) oder durch IEEE 802.1x Authentifizierung - auch hohe Abhörsicherheit möglich.




1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 