Andreas Roesler-Schmidt
Die Bedienung ist durchwegs einfach, alle Tasten sind gut angeordnet und die Menüs auf dem großen 2,5"-Display recht übersichtlich. Dennoch ist das Display wie bei vielen Herstellern eine Mogelpackung: Zwar deutlich größer als in früheren Digicam-Generationen, verfügt es aber nicht über eine höhere Auflösung. Man sieht also auf dem größeren Display nicht mehr, sondern gröber. Immerhin bleibt es auch im Sonnenlicht noch recht gut sichtbar. Im Display lässt sich ein Hilfslinien-Netz einblenden, das bei der Bildgestaltung unterstützen soll, etwa um bei Landschaftsaufnahmen sicherzustellen, dass man den Horizont auch waagrecht erscheinen lässt.
Wichtiger als das Display ist letztlich die Qualität der Aufnahmen und hier überzeugt die Ixus mit hervorragenden Bildern. Selbst in den automatischen Belichtungsprogrammen, mit denen die meisten Gelegenheitsfotografen auskommen sollten, entsteht für ein Gerät dieser Klasse recht geringes Bildrauschen bei dunkleren Bildern. Wer das dennoch manuell unterbinden will, kann die ISO-Einstellungen selbst vornehmen - ein Feature das einige Kameras in dieser Größenklasse leider nicht bieten. Für Freizeit und Urlaub ist damit alles Nötige an Board. (Die Ixus 750 kommt auf 529,- Euro, unverbindlicher empfohlener Richtpreis inkl.MwSt.)




1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 