Vom 24. bis 28. Oktober 2005 werden in der Neuen Messe München sechs Hallen für die erwarteten rund 1.250 Aussteller bereit stehen. Auch die Anzahl der Fachbesucher dürfte sich wieder im Rahmen zwischen 60.000 bis 70.000 bewegen. Im Zentrum steht, wie in den Jahren zuvor, die mittelständische Wirtschaft, der ein umfangreiches Informations- und Lösungsangebot nahe gebracht werden soll.
"Die SYSTEMS ist vor allem bei ihrer stringenten Fokussierung auf die Besucher aus mittelständischen Unternehmen einzigartig", betont Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München. Das Mittelstandsprogramm ist, so der Messechef, auf die Entscheider in den Unternehmen maßgeschneidert: "IT-Technologien und Lösungen werden zum Beispiel auf dem Mittelstandsforum nicht von den Herstellern der Branche präsentiert, sondern hier spricht der Geschäftsführer zum Geschäftsführer über den wirtschaftlichen Nutzen der in seiner Firma eingesetzten Anwendung. Gleiches gilt bei der ‚Musterfirma'. Hier bekommt der Unternehmer eine unverbindliche und produktneutrale Beratung über ITK-Lösungen, die speziell auf die Belange seines Betriebes zugeschnitten sind."
Top-Themen der Branche
Aufgrund des Ausstellerinteresses lassen sich schon jetzt die Messe-Highlights ablesen: So meldete die IT-Security Area (Halle B2) bereits drei Monate vor Messebeginn einen Ausstellerrekord, der eine große Leistungsschau in Sachen IT-Sicherheit erwarten lässt.
Gegenüber 2004 werden auch die Themenbereiche Betriebswirtschaftliche Software-Lösungen (ERP) sowie Kundenbeziehungs-Management (CRM), der Ausstellungsbereich rund um Informations- und Dokumentenmanagement (DMS) sowie die Sonderschau für Satellitenkommunikation und -navigation deutlich zulegen. Dazu Klaus Dittrich: "Der neue Ausstellerrekord in der IT-Security-Area schlägt sich in einem Flächenzuwachs von rund 30 % nieder, die Satellite Navigation Area wird sich sogar doppelt so groß wie im letzten Jahr präsentieren. Und bei einigen anderen Areas zeichnen sich derzeit Zuwächse im zweistelligen Bereich ab."
Doch nicht nur in den Themenfeldern sind Zuwächse zu erwarten. Auch die Internationalität der Aussteller im Kerneinzugsbereich - Deutschland, Österreich, Schweiz sowie die neuen EU-Mitgliedsländer und ihre Anrainerstaaten - entwickelt sich positiv. So sind zum Beispiel die ausländischen Beteiligungen aus Rumänien und Mazedonien, Tschechien und Bulgarien prominenter als im letzten Jahr vertreten.
Österreich ist wichtig
Insgesamt hatten bei Redaktionsschluss 27 Aussteller aus Österreich ihre Messebeteiligung gemeldet. Darunter finden sich Namen wie BMD Systemhaus, Fabasoft und die Thin Client Spezialisten Liscon. Auf dem Gemeinschaftsstand der österreichischen Wirtschaftskammer (WKO) in Halle A3, Stand 150, stehen auch heuer wieder zwölf Unternehmen im Rampenlicht, die auf über 140 Quadratmetern ihre Produkte und Lösungen präsentieren werden. Darunter Unternehmen wie Avenum, MEC electronics, OnePoint Software und Xicrypt Technologies.
Auch seitens der Besucher wird mit regem Anteil aus Österreich gerechnet. "58 Prozent der ausländischen Besucher der Systems 2004 kamen aus Österreich. Auch heuer rechnen wir mit ähnlichem Interesse", so Klaus Dittrich. Der IT-Markt in Österreich wächst im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern mit einer Rate von etwa 5,1 Prozent sehr schnell. Nur die Niederlande, Belgien/ Luxemburg haben laut dem EITO-Bericht 2005 mit 5,5 Prozent ein leicht stärkeres Wachstum zu verzeichnen.




1/2012
8/2011
7/2011


Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 