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GE Money Bank | Software AG

Plattformwechsel spart über eine Million Euro pro Jahr

Software AG führt für GE Money Bank erfolgreiche Portierung der Mainframeapplikation auf Linux durch

Minimierung der Kosten und Verbesserung der Durchlaufzeiten im Batch-Betrieb waren die Ansprüche der GE Money Bank. Mit einem Einsparungspotential von über einer Million Euro und Durchlaufzeiten, die von zehn auf unter eine Stunde gedrückt werden konnten, bringt die Beauftragung der Software AG für die GE Money Bank einen wirtschaftlichen Vorteil.

General Electric ist ein Weltkonzern, der über eine mehr als hundertjährige Geschichte verfügt und Aktivitäten in den unterschiedlichsten Geschäftsfeldern unterhält. In den Kernbereichen Technologie, Medien und Finanzservices beschäftigt General Electric weltweit über 300.000 Menschen in über 100 Ländern. Seit der Übernahme der AVABANK & Mercurbank im Jahre 1998 durch die GE Capital Bank ist der Konzern in Österreich im Bereich Finanzdienstleistungen tätig. Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit der heutigen GE Money Bank stehen Leasing und Kreditfinanzierungen für Privatkunden, wobei das Unternehmen in vielen Geschäftsbereichen zu den Marktführern in Österreich zählt.

2004 entschied sich die GE Money Bank, eine Portierung seiner Leasing-Mainframeapplikation auf Linux durchzuführen. Zum einen, um die historisch bedingt verschiedenen Systeme den gestiegenen Anforderungen anzupassen, zum anderen, um die enormen Kosten zu reduzieren. Prozessoptimierung und Portierung - Aufgaben, die für die Software AG Österreich als Solution und Service Provider maßgeschneidert sind. Dazu deren Vorstand Walter Weihs: "Wir wissen, wie man so ein Projekt abhandelt und wir haben dafür die entsprechenden Produkte und das Know-how."

Hinzu kam, dass die Software AG bereits seit drei Jahren für die GE Money Bank die Wartung und Weiterentwicklung der vorhandenen Leasing-Applikation zu deren Zufriedenheit durchgeführt hatte und im Bereich Portierung auch in Österreich über namhafte Referenzen verfügt.

Aufgabe: Kosten reduzieren, Durchlaufzeiten verbessern

Aufgabe der Software AG Österreich war es, die bestehenden Applikationen ohne Störung des laufenden Betriebs von den alten Plattformen auf eine neue gemeinsame Linux-Plattform zu bringen. Mit dieser Portierung einhergehen sollte vor allem eine Minimierung der Kosten. Dazu Nadja Walser CIO der GE Money Bank in Österreich: "Wir haben uns für eine Zusammenarbeit mit der Software AG entschlossen, weil der laufende Betrieb der selbst entwickelten Leasingsoftware auf einer IBM/VSE ESA Umgebung hohe Kosten verursacht."

Außerdem sollten die Durchlaufzeiten bei der Datenverarbeitung im sogenannten Batch-Betrieb (Anmerkung: maschinelle Stapelverarbeitung ohne User-Zugriff), minimiert werden. Aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens und überholter Prozessabläufe war das bisherige Zeitfenster für den Batch-Betrieb der GE Money Bank - in dem unter anderem das Mahnwesen, die Fälligstellung, die Vertragsaktivierung und das laufende Reporting erledigt wurden - an seine Grenzen angelangt. Weihs: "Ein generelles Problem: Überall wo viele Daten verarbeitet werden und Prozessabläufe historisch gewachsen sind, werden die Durchlaufzeiten zum entscheidenden Punkt."

Projekt: Portierung auf Linux und Prozessoptimierung

Im Mai 2004 erfolgte der Projektstart, dem intensive Vorarbeiten folgten. Vor allem der über die Jahre angesammelte "Friedhof" an Programmen und Applikationen musste bereinigt werden. Weihs: "Für Unternehmen bietet ein solches Projekt die Chance, diverse Altlasten zu entfernen." So wurden bei der GE Money Bank zum Beispiel die über 100 Listen im Reporting auf ein notwendiges Minimum reduziert. Parallel dazu wurden alte historische Applikationsteile (Cobol, VSAM) auf Basis der Technologie der Software AG (Adabas, Natural) neu entwickelt und somit portierungsfähig gemacht. Insgesamt umfasste das Projekt rund 500 Manntage, Anfang April diesen Jahres erfolgte der tatsächliche Umstieg - "ohne Probleme. Am Freitag wurde die alte VSE abgedreht und am Montag drauf lief alles auf der neuen Plattform, ohne nennenswerte Probleme", so Nadja Walser.

Für die Mitarbeiter konnte auch die Oberfläche nahezu ident gehalten werden, Weihs: "Für die Mitarbeiter bei GE Money Bank, die direkt am Großrechner arbeiten, hat sich nichts geändert. Nur der Einstieg ist etwas anders." Dass dieser Großrechner nunmehr zentral in Kopenhagen betrieben wird, macht keinen Unterschied. Außer bei den Kosten.

Erfolg: Mehr als eine Million Euro Einsparungen pro Jahr

Die Zusammenarbeit mit der Software AG hat sich für die GE Money Bank wirtschaftlich ausgezahlt: Über eine Million Euro macht das durch den Systemwechsel erzielte Einsparungspotential aus, aber jährlich! Carsten Barth, Marketingdirektor, GE Money Bank: "In Verbindung mit einem weiteren Projekt kann nun die Ablösung der alten Plattform durchgeführt und somit ein Einsparungspotential vom mehr als einer Million Euro jährlich realisiert werden."

Neben der Kostenreduktion brachte das Projekt auch die gewünschte Beschleunigung der Durchlaufzeiten im Batch-Betrieb. Diese konnte von im Schnitt über zehn Stunden auf nunmehr unter 60 Minuten reduziert werden. Kein Wunder also, dass man sich bei der GE Money Bank zufrieden mit der Projektabwicklung durch die Software AG zeigt.

www.softwareag.at

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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. ..mehr..

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