Die Lösung soll neben Großbetrieben auch Mittel- und Kleinunternehmen die Möglichkeit erschließen, kostengünstig auf den elektronischen Austausch von Rechnungsdaten zurückzugreifen. Da INEX die im Unternehmen bestehende IT-Infrastruktur verwendet, fallen die Anschaffungskosten niedrig aus. Der Break-Even Point beim Rechnungsempfänger wird mit 100 Rechnungen pro Monat angegeben. Für den Rechnungsversender fällt nur der einmalige Kaufpreis von € 95,- an.
Die "qualifizierte elektronische" Signatur (QES) erfolgt durch den Einsatz von SmartCards. Es lassen sich nicht nur Rechnungen verschicken, sondern "rechnungsbezogene Daten" automatisiert verarbeiten. Das beinhaltet Rechnungen, Angebote, Auftragsbestätigungen oder Lieferscheine. All diese Dokumente müssen nicht mehr per Post versendet werden, sondern per Mausklick mit E-Mail. "Das ist wesentlich einfacher, schneller und kostengünstiger. Der Spareffekt beläuft sich auf ca. € 10,00 pro Dokument", erläutert Geschäftsführer Helmut Ohle.
INEX wird auf das System des Benutzers gespielt. Dadurch können Unternehmen weiterhin ihr gewohntes Layout verwenden. Die Software ist in jeder Windows-Systemumgebung einsetzbar (ab Windows 98 SE). Auch die Vertraulichkeit der Rechnungs- bzw. Firmendaten bleibt geschützt, da im Bereich der elektronischen Datenübermittlung keine Drittfirma für die Rechnungskonvertierung involviert ist. Die Korrespondenz erfolgt ausschließlich zwischen Versender und Empfänger. Alle Daten werden verschlüsselt, verifiziert und im Sinne des EU-Signaturgesetzes signiert.
"Unsere Gespräche zeigen, dass in vielen Unternehmen der Wunsch nach einer funktionierenden Lösung für den elektronischen Austausch von Rechnungsdaten vorliegt", so Helmut Ohle. Da die Software mehrsprachig und währungsunabhängig ist, kann sie international zum Einsatz kommen. Parallel zur Einführung auf dem deutschen Markt soll INEX auch in Österreich und der Schweiz etabliert werden.



1/2012
8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 