Immer mehr Unternehmen erkennen, dass ihr Erfolg letztlich davon abhängt, wie erfolgreich sie neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen. Wie einem Forschungsbericht von AMR Research mit dem Titel "Anwendungen für Product Lifecycle Management 2003-2008" zu entnehmen ist, "liegt die gemeinsame Herausforderung aller Industriebetriebe darin, die richtigen neuen Produkte schneller als die Wettbewerber, in ausreichender Menge und mit einer attraktiven Marge auf den Markt zu bringen."
Eine wesentliche Hürde bei der Einführung neuer Produkte besteht darin, aus Ideen Anforderungen zu definieren und diese so umzusetzen, dass sie innovative Produkte ergeben. Bis heute fehlen skalierbare Anwendungen, welche die komplexen, mit der Entwicklung und Einführung neuer Produkte verbundenen Entscheidungsprozesse unterstützen.
Nach einer kürzlich bei mehr als 600 Unternehmen durchgeführten Umfrage von AMR Research verwenden die meisten Unternehmen für das Management ihrer NPDI-Prozesse die üblichen Programme für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, die sie in Microsoft Office vorfinden. Dieselben Unternehmen bezeichnen PLM-orientierte Werkzeuge als wichtigste strategische Investitionen zur Verbesserung ihrer Entwicklungsprozesse. Mit der NPDI-Funktionalität in Teamcenter 2005 möchte UGS hier Abhilfe schaffen - auch durch eine enge Zusammenarbeit mit den Anwendungen von Microsoft.
Kontrollierte Einhaltung von Vorschriften erhöht die Rentabilität
Produzierende Unternehmen sind in steigendem Maße zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften unterschiedlicher Art und Herkunft verpflichtet. Unabhängig von den Konsequenzen einer Nicht-Einhaltung kann der für die Umsetzung nötige Zeit- und Kostenaufwand die Geschäftsergebnisse negativ beeinflussen: Die Zeit bis zur Marktreife verlängert sich, die Gewinnspanne verringert sich und Innovationen werden erschwert.
Teamcenter 2005 enthält deshalb funktionale Erweiterungen, mit denen Unternehmen leichter eine Balance zwischen der Erfüllung von Vorschriften und der Leistungsfähigkeit im Lebenszyklus finden. Damit können die Kosten für die Einhaltung von Richtlinien reduziert und somit die Rentabilität verbessert werden.
Die Lösung enthält auch erweiterte Funktionen für das Management der Aufbewahrungsfristen für Dokumente und Aufzeichnungen einschließlich der Unterstützung des Standards DoD 5015.2. Zusätzlich zu dieser Funktionalität hat UGS die Möglichkeiten zum Erfüllungsmanagement von Vorschriften durch eine neue Partnerschaft mit Synapsis Technology erweitert.
Globalisierung als Wettbewerbsvorteil
Weil die global verteilte Produktentwicklung eine der wichtigsten Herausforderungen vieler Kunden ist, bietet Teamcenter 2005 verschiedene Features und Erweiterungen. Sie stellen sicher, dass geografisch verteilte Entwicklungs- und Fertigungsteams in internationalem Umfeld wettbewerbsfähig bleiben und wachsen können. Breit angelegte Erweiterungen und umfangreiche Funktionalitäten unterstützen eine weltweit verteilte Produktentwicklung.
Dazu gehören eine vereinfachte Installation und die Einrichtung von automatisierten Funktionen zur digitalen Freigabe ebenso, wie die erweiterte Integration mit Microsoft Office 2003, Microsoft Windows Server und Microsoft Share Point Services v2. Der weitere Ausbau zu einer vollständigen Multi-CAD-Umgebung steht ebenso im Mittelpunkt wie die Bereitstellung von verbesserten Werkzeugen zum Management von Produktdefinitionen, einschließlich Management von Produktstrukturen und Konfigurationen, Änderungsmanagement und CAD-Integration.
Die Integration firmenspezifischer Geschäftsprozesse wie Management von Konstruktionsänderungen, Integration von Zulieferern, Ankündigung neuer Produkte, Fertigungsfreigabe und Dokumentenmanagement sowie Projektmanagement und Workflow erlauben den Anwendern, wichtige Meilensteine in Programmen und Projekten sichtbar zu machen und die Einflüsse von Änderungen auf die Programmplanung zu erkennen.
UGS zählt zu den führenden Anbietern im Bereich collaborative Product Development Management (cPDM), dem Applikationsbereich im PLM-Markt.




7/2011
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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 