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Strategien

SAP Exchange Infrastructure

Die zentrale Datendrehscheibe

Ersetzt man eine überschaubare Vielzahl an einzelnen Schnittstellen durch die "Datendrehscheibe" SAP Exchange Infrastructure, wird Integration nicht nur überschaubarer sondern auch kostengünstiger.

Geschäftsprozesse und historisch gewachsene heterogene IT-Infrastrukturen zu integrieren gehört für viele Unternehmen zu den größten Herausforderungen in der IT. Hilfe leistet dabei die SAP Exchange Infrastructure (SAP XI), eine zentrale Komponente der Technologieplattform SAP NetWeaver. Die Exchange Infrastructure bringt offene Integrationstechnologien, die eine prozessorientierte Zusammenarbeit zwischen SAP und Non-SAP-Komponenten innerhalb von Unternehmen, aber auch über Unternehmensgrenzen hinweg, ermöglichen.

Integrationsprojekte sind nicht bloß technische Herausforderungen. Sie dienen idealerweise dazu, Geschäftsprozesse über Systemgrenzen hinweg abzubilden. Bisher mussten dazu meist Schnittstellen zwischen den jeweiligen Software-Inseln entwickelt, betrieben, gewartet und immer wieder neu angepasst werden. Die bisher eingesetzten starren Punkt-zu-Punkt-Verbindungen sowie individuelle Schnittstellen zwischen Anwendungen erweisen sich aber als unflexibel und kostspielig. Die so entstandenen unübersichtlichen Schnittstellen-Landschaften, treiben heute Betriebskosten der IT in die Höhe.

SAP XI stellt dagegen eine einheitliche Infrastruktur für die Integration unternehmensinterner und übergreifender Geschäftsprozesse bereit und ermöglicht betriebswirtschaftliche Daten und technische Integrationsinformationen von SAP- und Nicht-SAP-Systemen zentral zu verwalten. Unternehmenseigene und übergreifende Geschäftsprozesse sind hierbei auf einer standardisierten Plattform implementiert. SAP XI ist dabei die zentrale "Datendrehscheibe", über die vereinheitlichte und homogenisierte Daten und Integrationsinformationen ausgetauscht werden. Das vereinfacht sowohl die Integration von SAP-Lösungen untereinander als auch mit Systemen von Drittanbietern und senkt zudem die IT-Gesamtkosten. SAP Exchange Infrastructure senkt die Kosten für eine wirkliche Integration. Das für den Zugriff auf Funktionen, die Systemintegration und Prozessunterstützung benötigte Wissen wird in einer gemeinsamen Wissensdatenbank zusammengeführt.

Offene Standards

Wie die gesamte NetWeaver-Plattform baut die Exchange Infrastructure auf branchenüblichen Technologien und offenen Standards auf - wie Web Services, XML und J2EE. Das soll die Flexibilität und Erweiterbarkeit für die Zukunft garantieren. Einfacher als bisher können Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen SAP- und Fremdprogrammen geschaffen werden. Zum Beispiel lässt sich eine Kassensoftware ans SAP ERP koppeln. Damit werden nicht nur sämtliche Buchungen der Kasse sofort ausgeführt, sondern auch der Lagerstand aktualisiert. Die Exchange Infrastructure erleichtert aber auch die externe Anbindung zu Kunden und Lieferanten. Zusammen mit den Partnern lassen sich gemeinsame Logistikketten realisieren.

XI deckt den gesamten Lebenszyklus der Software ab - beginnend beim Design, über Entwicklung und Inbetriebnahme bis hin zur Modifikation. Vordefiniertes SAP-Integrationswissen sowie Implementierungswissen von Drittanbietern ermöglicht es, ein Partnernetzwerk aufzubauen.

Die Exchange Infrastructure senkt auch die Gesamtkosten, indem sie integrationsbezogenes Wissen von dem zugrunde liegenden Anwendungscode trennt. So wird eine zuverlässige und skalierbare IT-Infrastruktur geschaffen, die gleichermaßen SAP- und Nicht SAP-Systeme integriert.

Vorraussetzung für erfolgreiche Integration ist eine offene Applikations-Plattform, wie sie SAP NetWeaver mit dem Web Application Server bietet. Er ermöglicht es, bereits vorhandene Technologie-Investitionen zu nutzen, um E-Business-Anwendungen und Web Services zu entwickeln. Dabei wird neben der SAP-Programmiersprache ABAP auch J2EE unterstützt.

www.sap.at

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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