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Strategien

Computer Associates

Sicherheitslücken

Die Fragen der Sicherheit seien immer noch viel zu wenig im Bewusstsein der IT-Profis und -Nutzer, meint Computer Associates (CA) Österreich-Chef Michael Wengermayer. Daher bleibt Security weiter ein zentraler Schwerpunkt des Unternehmens.

Rüdiger Maier

Bei einer sommerlichen Aktion in der Vösendorfer "Shopping City Süd" (SCS) stellte Wengermayer einmal mehr fest, dass IT-User noch immer kein geschärftes Bewusstsein für Sicherheit haben: "Die Sicherheits-Initiative ist sehr gut, aber der Andrang ließ trotz der nicht abreißenden Sicherheitswarnungen zu wünschen übrig."

Gemeinsam mit Unternehmen wie Microsoft aber auch Ministerien und Wirtschaftskammer versucht das Unternehmen seit einiger Zeit in der Initiative "Sicher im Internet" das Bewusstsein der Nutzer zu schärfen. Im Rahmen der Initiative ist man dabei, eine 90-Tage-Probe-CD für Privatanwender mit Sicherheits-Software herauszugeben. "In einer ersten Runde wollen wir 50.000 Stück der CD verteilen", erläutert Wengermayer.

KMUs oft schlecht geschützt

Aber nicht nur die Endanwender sind Sicherheitsmuffel, gerade auch KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) sind oft mit den wachsenden Sicherheitsanforderungen überfordert. So verfügen laut Studie des Herstellers viele KMUs nicht über ausreichende Ressourcen, um bereits bewährte Lösungen auf dem Gebiet der Sicherheit zu implementieren. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Security-Checks, eine vorausblickende Verwaltung von Fehlerkorrekturen (Patch-Management) und/oder entsprechende Prüfungen der Datensicherungs- und Datenwiederherstellungs-Systeme. Dabei sind die IT-Umgebungen der KMUs überraschend komplex. Trotz ihrer geringen Mitarbeiterzahl ist häufig eine breite Palette von Hardware- und Software-Ressourcen im Einsatz. Im Normalfall laufen ältere und neuere Windows-Versionen gleichzeitig - und viele größere Betriebe verwenden eine Kombination von Windows, UNIX und Linux. Dies macht das Security-Management schwieriger und aufwändiger.

Das Unternehmen bietet angesichts dieser Lücken natürlich auch entsprechende Lösungen an: "Wir haben nun fünf kostengünstige Protection Suites mit Funktionen für Sicherheit, Datenspeicherung und Datenmigration im Angebot. Funktionsumfang und Bedienerfreundlichkeit wurden speziell den Bedürfnissen von KMUs angepasst", so Wengermayer stolz. Die Protection Suites enthalten etwa Sicherheitsmanagement-Software wie eTrust Antivirus und eTrust Pest Patrol Anti-Spyware. Weiteren Schutz im Paket bietet BrightStor ARCserve Backup.

Großrechner weiter wichtig

"Das Geschäft rund um Großrechner macht weiterhin etwa die Hälfte unseres Umsatzes aus und ist sehr stabil ", weiß der CA-Chef. Praktisch alle Großrechner-Betreiber in Österreich seien Kunden des Unternehmens. Ein deutliches Signal für die Wichtigkeit der Großrechner für das Unternehmen ist die Gründung eines Spitzenforschungszentrums für Großrechner in Prag. 36 Mio. Euro sollen investiert werden, 200 Mitarbeiter hier Beschäftigung finden. Das neue Zentrum wird seinen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Software sowie auf die Wartung, Validierung und Qualitätssicherung bei Mainframe-Systemumgebungen legen.

Angesichts der vielfältigen Aktivitäten und der neue Führungsriege in den USA ist Wengermayer optimistisch: "Das neue Management-Team ist sehr kunden- und vertriebsorientiert und will die Positionierung der Marke "CA" verstärken." Damit wolle man auch hierzulande angesichts des Wunsches der Anwender nach weniger Anbietern mit einem größeren Portfolio und gutem Integrations-Wissen punkten: "Wir bieten eine breite Produktpalette, integrieren aber auch jederzeit bereits vorhandene Lösungen."


Tiny Software übernommen

Das 1999 in Kalifornien gegründete Unternehmen entwickelt Sicherheitstechnologie für Windows-Arbeitsplatzrechner und -Server mit dem Kernprodukt Tiny Personal Firewall. "Mit der Übernahme wollen wir unsere Führungsposition im Threat Management ausbauen", erläutert Wengermayer. Diese Disziplin im Sicherheitsmanagement umfasst Lösungen zum Schutz vor Viren, Würmern und Trojanern (Antivirensoftware), Spionagesoftware (Antispyware) und Spam (Antispamsoftware).

www.ca.com.at

 

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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