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Strategien

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Business Service Management: Den Überblick bewahren

Fast die Hälfte aller österreichischen IT-Verantwortlichen geben in einer BMC-Studie an, dass die Unternehmensziele und die IT nicht aufeinander abgestimmt sind. Diesen Umstand will das Unternehmen nun grundlegend ändern.

Rüdiger Maier

"Unternehmensstrategien müssen effektiver an die IT-Abteilungen kommuniziert werden, um zeitgerecht IT-Infrastrukturen aufbauen zu können, die die Unternehmensziele effizient unterstützen", erläutert Andreas Hasslinger, Sales Manager BMC Software im MONITOR-Gespräch. Vor etwa zweieinhalb Jahren habe dazu auch im Unternehmen ein grundlegender Wandel begonnen: "Wir haben Kunden und Analysten gefragt und konnten feststellen, dass das Zusammenspiel von IT und Geschäftszielen der herausragende Wunsch ist. Wir haben alle dazu notwendigen Schritte unter dem Begriff "Business Service Management" (BSM) zusammengefasst."

Durch gezielte Zukäufe von Unternehmen wie Calendra, Remedy oder OpenNetwork wollte man sich möglichst schnell in die Lage versetzen, BSM zu verwirklichen. Unterstützt wird dieses Anliegen durch die Konjunktur des Begriffs ITIL (IT Infrastructure Library): Firmen scheitern nämlich nach wie vor häufig an der planmäßigen Einführung von "Best Practices" für die Bereitstellung von IT-Services (siehe dazu auch die "10 wichtigsten Gründe für das Scheitern von ITIL-Projekten" von Malcolm Fry unter www.bmc.com/ITIL).

In der Praxis beschränken sich nach wie vor viele EDV-Abteilungen darauf, lediglich akzeptable IT-Dienste zu betreiben und bereitzustellen und den Anwendersupport zu gewährleisten. Unbeachtet hingegen bliebe häufig die Frage, wie sich echtes BSM realisieren lässt - ein dynamischer Ansatz, der die IT unmittelbar mit den Geschäftszielen verzahnt. "Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass sich diese Prozessbibliothek (ITIL) derzeit rund um den Erdball als De-facto-Standard unter den Best-Practice-Sammlungen für die Bereitstellung von IT-Services etabliert", so Hasslinger.

Performance Manager

"Die IT muss heute in Unternehmen alle Abläufe abbilden und den Nutzern schnell und sicher Lösungen zur Verfügung stellen", weiß der Sales Manager aus Erfahrung. Dafür sei es besonders wichtig, Prioritäten zu erarbeiten, welcher Schaden einem Unternehmen aus einem IT-Fehler erwächst.

Dafür wurde kürzlich der Performance Manager - die Nachfolgeversion zur Produktlinie Patrol - vorgestellt. Das ist eine durchgängige System Management Lösung und bietet Funktionen zur Erkennung komplexer Probleme bei IT-Infrastrukturen. Die Lösung unterstützt Unternehmen dabei, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und die vorhandenen IT-Ressourcen optimal zu nutzen. Gleichzeitig lassen sich die Kosten reduzieren, da IT-Administratoren von zeitraubenden Routinetätigkeiten entlastet werden. In den genau definierten "Route-To-Value-Prozessen" wird aufgeschlüsselt, welche Einsparungen in den Feldern "Change" (42%-63%), "Configuration" (49%-77%), "Incident" (34%-79%) und Problem (18%-32%) möglich sind. "Mit dieser neuen Strategie zeigen wir den Kunden ganz klar auf, wo sie Prioritäten setzen müssen, um möglichst schnell Verbesserungen im IT-Prozess zu sehen", so Hasslinger. Damit, so schätzt der IT-Experte, habe man etwa 18 Monate Vorsprung vor der Konkurrenz und liege bei den Analysten immer im obersten Bereich ("Leader").

Mit dem Performance Manager Portal ist ab sofort die erste Lösung der Performance Manager-Produktlinie erhältlich. Zur web-basierten Management-Konsole gehört auch das Impact Portal. Die Lösung ist kompatibel zu Patrol, Patrol Express sowie zum Service Impact Manager und ermöglicht so eine Komplettansicht der IT-Infrastruktur.

www.bmc.com/de_AT


Diskussionen zu BSM

BMC stellt auf seiner Unternehmenswebseite eine Reihe von aufgezeichneten Gesprächen zu aktuellen IT-Themen zum Download zur Verfügung. Die Audiodateien thematisieren IT-Herausforderungen, denen Unternehmen jeder Größe und Branche gegenüberstehen. Experten des Unternehmens aus Technik und Management diskutieren aktuelle Marktentwicklungen sowie das Thema Business Service Management (BSM). Eine vollständige Liste aller zum Download zur Verfügung stehenden Beiträge ist erhältlich unter http://talk.bmc.com.

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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