Die Erfolgsgeschichte des zum Lebensmittelkonzern Nestlé gehörenden Espresso-Herstellers Nespresso begann in den 70er Jahren, als Nestlé den wachsenden Gourmetkaffeemarkt erkannte und sich entschied, das Originalkonzept des Espresso-Erfinders Luiggi Bezzera einen Schritt weiterzuführen. Das vollkommen integrierte Nespresso System, das nach jahrelanger Forschung und mit vielen Patenten entwickelt wurde, sollte den Markt für portionierten Kaffee revolutionieren und eine neue Ära des Kaffees in Kapseln einläuten.
1986 wird das Unternehmen Nespresso AG mit fünf Mitarbeitern in Vevey in der Schweiz gegründet, welches vorerst auf den Bereich "Office coffee service" (OCS) in der Schweiz und in Italien ausgerichtet ist. 1989 kommen Produkte für den Haushaltsmarkt dazu. Heute ist Nestlé Nespresso in über 30 Ländern mit zwölf Niederlassungen und 300 Mitarbeitern präsent, hat elf Maschinenpartner, 18 Agenturen, 6.500 Verkaufsstellen und über 420,000 Club Mitglieder.
Strategisches Personalmanagement
Um ein Instrument zur strukturierten Darstellung von Personalinformationen und gleichzeitig ein Tool zur Automatisierung administrativer Abläufe im gesamten Personalwesen zu erhalten, entschloss sich die Wiener Niederlassung des Espresso-Hersteller die Module "Personalinformation" und "Abwesenheitsverwaltung" von dpw H.R. Software zu implementieren.
"Bisher lagen unsere Personalinformationen in einer Access-Datenbank, doch die mit Hilfe von Excel und Word gespeicherten Daten waren nicht mehr administrabel", schildert Walter Michels, Finance & Control Manager Nespresso Österreich die Ausgangssituation, die zu einem Umstieg auf eine moderne und benutzerfreundliche Personalwesenapplikation führte. "Ziel war es aus dem unstrukturierten Datenbestand eine gemeinsame Datenbasis zu schaffen. Angestrebt wurden auch die einfache Eingabe der Personaldaten sowie die Möglichkeit der Schnittstellen-Definition zu anderen Programmen und die Unterstützung bei der Personaladministration", erläutert Benigna Prochaska/ Geschäftsführer dpw H.R. Software die Vorgaben des Projekts, das in nur sechs Wochen realisiert wurde.
Mitarbeiterpool verwalten
Das Modul "Personalmanagement" umfasst die Personalstammdaten, das Bewerbermanagement, die Aus- und Weiterbildung sowie den Stellenplan. Personalinformation ist ein integrierter Bestandteil des dpw Personalwesens. Alle Daten, ohne jegliche Datenredundanzen oder Schnittstellen, stehen mit völlig einheitlicher Oberfläche und Bedienungslogik zur Verfügung. Ein strukturiertes Berechtigungssystem gewährleistet Datensicherheit und ermöglicht die dezentralisierte Bearbeitung.
"Zugriff auf die gespeicherten HR-Daten ist nur für die Finance- und Control-Mitarbeiter möglich. Die Daten werden manuell erfasst und manuell abgerufen. Personalreports werden in der von dpw H.R. Software zur Verfügung gestellten Reporting-Datenbank abgefragt", so Michels über den praktischen Einsatz der Personalverwaltungslösung bei Nespresso, "dpw und seine Mitarbeiter sind überdurchschnittlich kompetent in der Anwendung und den rechtlichen Rahmenbedingungen."
Mit Hilfe des Moduls "Personalinformation" können die Stammdaten verwaltet und Informationen zur Organisationsstruktur abgerufen, die urlaubs- oder krankheitsbedingte Abwesenheiten der Mitarbeiter gemanagt, Krankenscheine gedruckt und die Bezüge für die externe Abrechnung beim Steuerberater erfasst sowie Berichte, Listen, Korrespondenz und Statistik erstellt werden. Da alle dpw-Module auf demselben Datenbestand basieren, können sie jederzeit erweitert werden.



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8/2011
7/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 